Kleve: Flüchtling verfolgt junge Frau (23) nach Discobesuch – Vater rettet Tochter im letzten Moment

Als eine junge Frau nach dem Discobesuch auf dem Heimweg macht, bemerkt sie, dass sie verfolgt wird. Sie ruft ihren Vater an, der ihr mit dem Motorroller entgegeneilt. Gerade noch rechtzeitig trifft der 57-Jährige am Tatort ein.

Wie die Kreispolizeibehörde im niederrheinischen Kleve (NRW) berichtet, kam es am Sonntagmorgen, 08. Januar 2017, gegen 5.30 Uhr zu einem versuchten Sexualdelikt.

Heimweg

Eine 23-jährige Frau verließ zuvor eine Diskothek an der Van-den-Bergh-Straße und ging zum nahe gelegenen Bahnhof, um ein Taxi nach Hause zu chartern. Weil sie dort keines bekam, lief sie anschließend die Emmericher Straße stadtauswärts.

Bald darauf bemerkt sie auf der anderen Straßenseite einen Mann.

Als sie die Stelle passiert, sieht sie aus den Augenwinkeln, wie der Typ die Seite wechselt und ihr folgt. Die junge Frau ruft in ihrer Angst ihren Vater an, erzählt ihm, dass sie verfolgt wird. Der Vater macht sich mit dem Roller auf den Weg. Inzwischen kommt der Fremde näher und näher, holt sie schließlich ein. Dann greift er nach ihr.

Rettung in letzter Minute

Der Fremde hält die 23-Jährige fest, schlägt ihr ins Gesicht und zieht sie vom Gehweg herunter. Dann legt sich der Fremde auf sie.

In diesem Moment fährt der Vater der jungen Frau vorbei, sieht die beiden abseits der Straße liegen und greift ein. Der 57-Jährige überwältigte den Angreifer und hält ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Die Tochter wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, der Täter, ein 23-jähriger alkoholisierter syrischer Flüchtling verhaftet. Ihm wurden Blutproben zur Alkohol- und Betäubungsmittelbestimmung entnommen. Am Montag wurde er dem Haftrichter vorgeführt.

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser!
Konstruktive Kommentare sind für uns alle ein Gewinn.
Es gab schon viele Zuschriften, von denen wir sehr profitiert haben und dafür möchten wir Ihnen danken. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns gemeinsam die Kommentarfunktion schätzen und sich mit allzu rabiaten Äußerungen zurückhalten. Als Medium können wir die Nachrichtenlage nicht ändern. Aber wir können gemeinsam einen kühlen Kopf bewahren.