Kriminalitätsstudie: Professor Pfeiffers ganz eigene Logik – noch mehr Flüchtlinge

Ines Laufer geht der neuesten Kriminalitätsstudie und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen von Kriminologe Christian Pfeiffer (SPD) auf den Grund.

Wir brauchen noch viel mehr Immigranten, weil die Immigranten-Kriminalität so hoch ist

„Wenn sämtliche deutsche TV Sender in ihren Hauptnachrichten von einer zunächst kritisch klingenden Studie über „Flüchtlinge“ im Kanon soufflieren, dann gibt es garantiert einen Haken“ schreibt eine Userin auf Facebook über die neueste Veröffentlichung des „Kriminologen“ Christian Pfeiffer (SPD), in der er als Schlussfolgerung aus der enorm hohen „Flüchtlings“-Kriminalität unter anderem darauf kommt, noch mehr „Flüchtlinge“ ins Land holen zu wollen und zwar durch Familiennachzug.

Schon Anfang Dezember saß der SPD-Mann bei Maischberger und sagte seine Relativierungssprüchlein zur Flüchtlingskriminalität auf. Auch auf die regierungstreuen Printmedien war Verlass, sodass man danach unter der Headline „Der Fremde wird häufiger angezeigt“ eine ganz neutral aufbereitete Zusammenfassung der Sendung lesen durfte.

Die Not zwingt die Immigranten dazu, Verbrechen zu begehen

Nun ist die extreme „Flüchtlings“-Kriminalität auch im beschaulichen Niedersachsen angekommen. Die beunruhigenden Zahlen lassen sich nicht länger verbergen: Der Anstieg der Gewaltkriminalität um 10,4 Prozent ist mit 92,1 Prozent fast ausschließlich den „Flüchtlingen“ zuzurechnen. Das bedeutet für Pfeiffer jedoch nicht, dass sich die Fakten nicht schönreden, verdrehen und dahingehend „entschuldigen“ ließen, als dass nicht etwa allein die Täter sondern wir als Gesellschaft die Ursache dafür wären, schließlich sind wir verantwortlich für die „Not“ der Flüchtlinge, indem wir ihnen z.B. Bleibeperspektiven versagen, wir schaffen das Problempotential, wenn wir Asylanträge ablehnen:

„Die Not veranlasst die Menschen, sich so aufzuführen, wie wir das ja schon in der Silvesternacht in Köln beobachten konnten … die vor den Augen der Polizei ihre Asylbewerberzettel zerrissen haben, um zu demonstrieren, wie frustriert sie sind“,

sagt Pfeiffer in einem Interview mit DW.

Pfeiffers Projektionen

Aha. In Köln hatte also ein kollektives „Zerreißen von Asylbewerberzetteln“ stattgefunden. Und ich dachte immer, es seien von den „Flüchtlingen“ massenhafte, sexualisierte Gewaltattacken gegen überwiegend deutsche Frauen verübt worden.

Christian Pfeiffer ist eine echte Koryphäe darin, genau das zu tun, was er bei Maischberger der AfD vorwirft: Eine Realität zu erfinden, die ein unbedarfter Leser gar nicht durchdringen kann. In der Psychologie nennt man das Projektion.

Umso wichtiger ist es, die erfundene Realität – oder einfach die frechen Lügen – die uns Pfeiffer immer wieder auftischt, sachlich zu durchdringen und mit Fakten zu widerlegen.

Ist die statistische Kriminalität der „Flüchtlinge“ höher, weil Fremde angeblich öfter angezeigt werden? NEIN!

Schon nach der Ermordung der Freiburger Studentin Maria L. durch den afghanischen „Flüchtling“ Hussein K. tingelte Pfeiffer durch die Medien mit der Lüge, Deutschland sei für Frauen „sicherer“ geworden. Er behauptete damals wie heute, Ausländer seien lediglich deshalb überporportional in der Kriminalstatistik vertreten, weil sie öfter angezeigt würden als Deutsche. Denn, so Pfeiffer: „Die Anzeigebereitschaft ist viel größer, je fremder der Täter ist.“

Als Beispiel brachte er an, der ausländische Täter, der eine Frau überfalle und ins Gebüsch zerre, um sie zu vergewaltigen” habe eine hohe Anzeigenquote. Der vertraute Arbeitskollege, der Chef oder auch der Partner, der das Gleiche tue, werde dagegen deutlich seltener angezeigt.

Damit wendete Pfeiffer einen billigen rhetorischen Taschenspielertrick an, denn die überfallartigen Vergewaltigungen – deren rasant steigende Fallzahl zu einer wachsenden Beunruhigung in der Bevölkerung führt – werden grundsätzlich von Fremden verübt und eben nicht von Bekannten.

Dass bei diesen Taten die Anzeigebereitschaft gegenüber einem fremden Ausländer wesentlich höher sein soll als gegenüber einem fremden Deutschen ist nirgends belegt und somit ein Mythos. Überhaupt kann von einem grundsätzlich wesentlich höheren Anzeigeverhalten der Deutschen gegenüber Ausländern keine Rede sein. Denn: Die tatsächliche Anzeigebereitschaft der deutschen Bevölkerung gegenüber Ausländern wurde bislang in dem notwendigen Umfang gar nicht unter realen Bedingungen untersucht. Es gibt nur wenige Studien, bei denen in einem relativ kleinen Rahmen sowohl Opfer als auch Zeugen befragt wurden, wie sich ihr Anzeigeverhalten verhielte, wenn die Täter vermutete Deutsche oder Ausländer wären. Alles rein hypothetisch. Der ermittelte Unterschied betrug dabei im Durchschnitt gerade einmal 15 Prozent, ein Wert, dem im Jahr 2016 eine 600 Prozent höhere Gesamtkriminalität der „Flüchtlinge“ (= Asylanten / Immigranten)gegenübersteht.

Bei Morddelikten sind „Flüchtlinge“ tausend Prozent krimineller als Deutsche

Noch deutlicher wird dies im Hinblick auf Delikte, die ohne Anzeige ermittelt werden, wie zum Beispiel Mord. Ein Mordopfer kann – selbst wenn es wollte – den Täter gar nicht anzeigen. Der Mörder wird eigenständig durch die Polizei ermittelt – mit einer stabilen Aufklärungsquote von fast 100 Prozent.

Nun waren die „Flüchtlinge“ im letzten Jahr beim Delikt „Mord“ rund 1.000 Prozent krimineller als Deutsche – ein Fakt, der die brutale Realität beschreibt und eben nicht etwa das Ergebnis einer „erhöhten Anzeigebereitschaft“ ist.

Mord

Ist die Kriminalität in Deutschland in den letzten 20 Jahren gesunken? Ja, aber …

Pfeiffers Mantra, auf das er bislang seine links-ideologisch-erfundene Realität stützte lautet, die Kriminalität in Deutschland – und insbesondere die Gewaltkriminalität und sexualisierte Gewalt – sei „seit 20 Jahren rückläufig“. Für diesen langen Zeitraum mag die Aussage bezogen auf die absolute Kriminalität sogar stimmen, aber Pfeiffer verschwieg das entscheidende Detail, das er nun nicht mehr leugnen kann.

Dieser Rückgang ist ausschließlich der massiv sinkenden Kriminalität der Deutschen zu verdanken – und das, obwohl die Kriminalitätsstatistik systematisch zuungunsten der Deutschen verzerrt wird (siehe Anmerkung 1)! Die Kriminalität der Ausländer stieg und steigt hingegen kontinuierlich an – und zwar überproportional zur Zunahme ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung.

Tatverdächtige in Dt. 2009 bis 2015

Bei der Entwicklung der ebenfalls bei Maischberger diskutierten Kriminalität Heranwachsender wird das Bild noch deutlicher:

Jugendkriminalität

Und doch ist auch dieses Bild nur bedingt aussagekräftig, denn bei den Ausländern gibt es signifikante Unterschiede im Kriminalitäts- und Gewaltverhalten, je nach Staatsangehörigkeit und Ethnie. So werden zum Beispiel Finnen, Japaner, Thailänder und Chinesen noch seltener zu Tatverdächtigen als Deutsche, während Immigranten aus afrikanischen und arabischen, überwiegend muslimischen Gewaltkulturen – jene also, die besonders seit 2015 massenhaft unserem Land zugeführt werden – durch extreme Kriminalität und Gewalt auffallen.

Kein Wunder also, dass schwere Delikte wie Mord (+ 17,3 %), gefährliche und schwere Körperverletzungen (+ 10 %) sowie sexuelle Nötigung und Vergewaltigung (+ 13 %) zwischen 2015 und 2016 sprunghaft angestiegen sind – beruhend auf einer regelrechten Explosion der „Flüchtlings“-Kriminalität:

Entwicklung_Fallzahlen_TV_2016

Diese höchst verunsichernde Entwicklung setzte sich 2017 erwartungsgemäß fort. So wurden z.B. in Bayern im ersten Halbjahr 2017 schon 50 Prozent mehr Vergewaltigungen angezeigt als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der beteiligten „Flüchtlinge“ stieg erneut um knapp 100 Prozent, nachdem schon 2016 eine Steigerung von rund 100 Prozent zu verzeichnen war. Von der vergleichsweise kleinen aber hochkriminellen, gewalttätigen Gruppe der „Flüchtlinge“ geht also eine extreme Kriminalität aus.

Die Schlagzahl und Brutalität, mit der diese Gruppe Verbrechen verübt, ist um ein vielfaches höher als die der Deutschen. Und genau das führt zu der berechtigten, wachsenden Unsicherheit der Bevölkerung und zu dem Schluss, die Fakten müssen als Bankrotterklärung der Sicherheitslage gewertet werden.

Fazit

Pfeiffer ist kein Kriminologe sondern ein Ideologe. Nach Würdigung aller Zahlen und Fakten muss ich Alice Weidel zustimmen, die meint, Pfeiffer verdiene überhaupt nicht die Bezeichnung „Kriminologe„.

Allerdings glaube ich nicht, dass er von Statistik einfach keine Ahnung hat. Vielmehr denke ich, Pfeiffer ist ein knallharter Ideologe, der sich mit Gefälligkeitsaussagen den politischen Vorstellungen seiner Partei von unkontrollierter Massenmigration andient und zu diesem Zweck die Statistik schamlos fehlinterpretiert und die Realität in seinem Sinne eben neu erfindet. Dazu gehört auch die Behauptung, die Gewalttätigkeit ginge vor allem von den „perspektivlosen Nordafrikanern“ aus. Syrer, Iraker und Afghanen seien vergleichsweise „unauffällig“. Nun, die Kriminalstatistik des letzten Jahres zeigt, dass bei den besonders „beunruhigenden“ sexualisierten Gewalttaten die Gruppe der Syrer/Afghanen und Iraker sogar die hochkriminellen Nafris übertrifft.

Vergleich_Nationalität_gegen die sexuelle Selbstbestimmung

Die Ursachen der Gewalt – die belegen, dass der Familiennachzug  das Problem verschärfen wird, werden verschwiegen. Wie oben bereits angesprochen, lautet der Tenor in Pfeiffers „Studie“, wir als Gesellschaft seien schuld an der extremen Kriminalität der „Flüchtlinge“ – weshalb wir uns gefälligst auch um deren Prävention in Form von „besseren Angeboten wie etwa Sprachkursen, Sport und Praktika sowie Betreuungskonzepten für junge Flüchtlinge“ zu kümmern hätten. Und natürlich durch Familiennachzug.

In meinem kürzlich veröffentlichten Beitrag über die Ursachen der „Flüchtlingskriminalität“ zeige ich auf, dass wir auf die wichtigsten Kriterien (Geschlecht, gewalttätige Sozialisation, Islam, niedriger Sozialstatus) selbst mit dem besten Willen und unter Aufwendung der intensivsten Integrationsbemühungen bis hin zur Selbstaufgabe keinen Einfluss haben. Wir können das Rad dieser gewalttätigen Sozialisation nicht zurückdrehen. Genauso wenig können wir die in höchstem Maße verstärkenden Faktoren (Islam und niedrigen Sozialstatus) beeinflussen.

Das bedeutet, dass sämtliche staatlichen oder privaten Maßnahmen, die wie auch immer geartet auf “bessere Integration” abzielen mit dem Zweck, die “Flüchtlings”-Kriminalität zu senken, zum Scheitern verurteilt sind und keine maßgebliche Veränderung der hohen Kriminalitätsrate herbeiführen können.

Die Schlussfolgerung kann vor diesem Hintergrund – und vor dem Hintergrund des neuerlichen „Schmackhaft-Machens“ der als „Familiennachzug“ getarnten Massenmigration nicht integrierbarer Menschengruppen – nicht oft genug wiederholt werden. Diese Erkenntnisse entlarven den von Grünen, SPD und ihrem Pfeiffer, der Linken und Kirchen forcierten schnelleren Familiennachzug als ein Vorhaben, das die “Flüchtlings”-Kriminalität in kürzester Zeit weiter explodieren lassen und die Sicherheit in unserem Land weiter drastisch senken wird. Aus dem einfachen Grund, weil damit in großer Zahl weitere junge Männer und künftige junge Männer nach Deutschland gebracht werden sollen, die die gleiche hochgefährliche Mischung an Gewaltfaktoren in sich tragen, wie jene jungen Männer, die bereits im Land sind. Die absolute Gefahr wird damit weiter wachsen. Vor diesem Hintergrund erscheint dieses Vorhaben wie der irrsinnige Versuch, einen Großbrand mit Brandbeschleuniger löschen zu wollen.

Anmerkungen

1. Alle 9,346 Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund einschließlich der bis zu 4,3 Millionen Inhaber der doppelten Staatsbürgerschaft (davon mindestens 1,53 Millionen türkischstämmige Deutsche mit deutschem oder doppeltem Pass) gehen – wenn sie straffällig werden – als „deutsche Tatverdächtige“ in die Kriminalstatistik ein. Das Gleiche gilt für sämtliche Kinder von Ausländern, die seit 2000 in Deutschland geboren wurden und automatisch als Deutsche gelten.

Wenn wir nun wissen, dass zum Beispiel Türken im Jahr 2015 mehr als doppelt so kriminell waren wie Deutsche und beim Delikt „Gruppenvergewaltigung“ 700 Prozent krimineller, dann bekommen wir eine Ahnung davon, wie verzerrt die Statistik in Bezug auf die deutschen Tatverdächtigen sein muss. Dabei wäre es überaus einfach, in der PKS nach Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund zu unterscheiden – allein es scheint aufgrund der zu erwartenden eklatanten Unterschiede politisch nicht gewollt zu sein.

2. Christian Pfeiffer ist seit 1969, also seit fast 50 Jahren, SPD-Mitglied und war drei Jahre lang für die SPD Justizminister von Niedersachsen.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

Der Artikel erschien zuerst HIER.

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