Landsberg: Ungarischer Tourist mit Begleitung überfallen – Keine Chance gegen vier Männer

Klischee-Fall schlechthin: Ein Tourist aus dem abgeschotteten Ungarn wird in Oberbayern überfallen und ausgeraubt - ausgerechnet von vier Afrikanern.

Der Fall ist schon ein paar Tage her, hat aber eine gewisse Symbolkraft, da Ungarn innerhalb der EU mit seinem Grenzzaun gegen die Massen der Asylbewerber oft kritisiert wird.

An einem Samstag im November erschien ein junger ungarischer Tourist, 18 Jahre alt, auf dem Polizeirevier im oberbayerischen Landsberg am Lech, zwischen Memmingen und München an der A96 gelegen. Er hatte den Beamten der 28.000-Einwohner-Stadt Folgendes zu erzählen:

Am Vorabend, es war der Freitag, 17. November, war der 18-Jährige gegen 22 Uhr mit einer jungen Frau nach einem Barbesuch in der Innenstadt auf dem Heimweg ins Hotel. Vielleicht bat die junge Frau ihn um Begleitung auf einem Stück des gemeinsamen Weges.

Auf der Alten Bergstraße in Richtung Bayertor geschah es dann, dass den beiden „vier unbekannte Männer in den Weg traten“, so die Polizei.

Einer der Männer griff den 18-Jährigen tätlich an und raubte dem Opfer Handy und Geldbörse. Mit dem Mobiltelefon und Bargeld (ca. 80.- Euro und ungarische Forint im Wert ca. 120.- Euro) flüchteten die dunkelhäutigen Männer, von denen bislang keine nähere Beschreibung vorliegt.“

(Polizeibericht)

Wie der Tourist angab, wurde auch das Handy seiner Begleiterin von den Männern geraubt.

Nach dem Überfall trennten sie sich an der Epfenhauser Straße. Der 18-Jährige ging in sein Hotel, die junge Frau, etwa 20 Jahre alt, ging nach Hause.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und hofft insbesondere, dass sich die junge Frau als wichtige Zeugin zur Verfügung stellt. Hinweise können bei der Kripo in Fürstelfeldbruck unter Telefon 08141 / 6120 abgegeben werden.