Live-Stream: AfD protestiert gegen Asylpolitik in Berlin – mehrere Gegenkundgebungen

In Berlin demonstriert gerade die Alternative für Deutschland mit tausenden Anhängern gegen die Asylpolitik der Bundesregierung. 5000 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet hat die AfD für ihren Protestzug vom Roten Rathaus zum Hauptbahnhof angemeldet.

Immer wieder sind im Hintergrund Rufe wie "Nazis raus", "Rechts muss weg" und so weiter zu hören, auch andere Parolen werden aus dem Hintergrund zu hören sein, während die eigentlichen Demonstranten ruhig und sogar schweigend durch die Straßen laufen, Rentner, Kinder, Männer und Frauen. Hin und wieder hört man "Lügenpresse" und "Wir sind das Volk!", wirkliche Radikale sind, zumindest beim Demonstrationszug, nicht auszumachen. Mit Transparenten und hier und da Deutschlandfahnen, sowie AfD-Bannern "bewaffnet", ziehen die Personen zumeist schweigsam durch die Straßen der Stadt. Demokratie beinhaltet das Recht auf verschiedene Meinungen.

Ob eine Meinung, außerhalb der schon demagogisch wirkenden Willkommens-Kultur schon als rechts zu brandmarken ist, muss jeder selbst entscheiden. Allerdings sind nach Umfragen zur Zufriedenheit mit der deutschen Asylpolitik wohl mindestens 50 Prozent der Deutschen dann rechts. Sollte dies wirklich die Meinung der anderen 50 Prozent sein, haben wir hier eine Spaltung Deutschlands par excellence. 
Gleichzeitig zum AfD-Umzug sind sind in der Bundeshauptstadt Gegendemonstrationen mit Teilnehmern vom bürgerlichen Lager bis hin zu Linksautonomen angemeldet.
Die Berliner Landesverbände von SPD, CDU, Grünen und Linken riefen zu einer Gegenkundgebung mit mehreren Tausend Teilnehmern am Brandenburger Tor auf. Das Motto lautet: „Für ein weltoffenes Berlin – gegen die Kundgebung der AfD.“
Ein Bündnis „Stopp AfD“ linker Gruppen will die Demonstration der AfD mit Blockaden stoppen. Dazu wurde auch auf Internetseiten der linksradikalen Antifa aufgerufen. (dpa/sm)