Livestream+Liveticker: Pegida-NRW Demo und Gegenprotest in Köln - Pegida-Veranstalter schätzt 5000 Protestteilnehmer

Epoch Times, Samstag, 9. Januar 2016 16:36
Wegen der Übergriffe in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof, findet am heutigen Samstag eine Pegida-NRW Demo in Köln statt. "Köln gegen Rechts" meldete eine Gegendemo an. Die Polizei bereitet sich auf den Einsatz vor.
Pegida-Demo
Pegida-Demo
Foto: JENS SCHLUETER/Getty Images

 

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Unter dem Motto "Pegida schützt!" kündigt die umstrittene Bürgerbewegung "Pegida-NWR" für Samstag den 9. Januar eine Kundgebung vor dem Kölner Hauptbahnhof an. Die Demonstration wurde auch auf der Facebook-Seite von Pegida-NWR angekündigt. Es werden rund 1000 Protestteilnehmer erwartet. Die Kundgebung wird am Breslauer Platz statt finden und bis 16.30 Uhr andauern. 

RT-LIVESTREAM: 

16:36 Uhr: LIVETICKER beendet 

16:30 Uhr: Die Polizei teilte den Pegida-Veranstaltern mit, dass die Demonstration von der Regierung und der Polizei für beendet erklärt wurde. Der Organisator der Demo bitte alle Teilnehmer vernünftig und friedlich nach Hause zu gehen. Mit "bitte geht nach Hause. Lasst euch nicht provozieren," beendet er den Protest. 

16:22 Uhr: Weiterhin fliegen Flaschen und andere Gegenstände. Die Polizei greift hart durch. Jagd-Szenen am Breslauer Platz. Es gibt die ersten Festnahmen. 

16:18 Uhr: Zurück am Bahnhof: Ein Pegida-Veranstalter ruft die Teilnehmer zur Vernunft auf. 

16:16 Uhr: Die Lage hat sich beruhigt.

16:11 Uhr: Wasserwerfer werden eingesetzt. Die Menge wird zum Bahnhof zurückgedrängt. 

16:10 Uhr: Die Polizei gibt bekannt: "Die Versammlung ist aufgelöst!" 

16:07 Uhr: Erneut werden Böller abgefeuert. Die Gruppe Hogesa ruft "Widerstand". Die Polizei droht den Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagstöcke einzusetzen. 

16:05 Uhr: Die Polizei fordert die friedlichen Protestteilnehmer auf sich zu entfernen. 

16:00 Uhr: Teilnehmer der Demo, möglicherweise Hogesa (Hooligans gegen Salafisten) die ebenfalls an der Demonstration teilnehmen, werfen Polen-Böller. Die Polizei fordert erneut, dies zu unterlassen. Ein Wasserwerfer steht bereit. 

15:40 Uhr: Die aufgebrachte Menge ruft: "Merkel muss weg!" und "Wir sind das Volk!"

15:58 Uhr: Die Polizei macht eine Durchsage: Die Leute sollen das werfen von Flaschen unterlassen um keine anderen Protestteilnehmer zu verletzten. Das werfen von Flaschen stelle eine Straftat dar, die belangt werde. 

15:50 Uhr: Die Polizei fordert die Protestteilnehmer erneut auf keine Böller und Gegenstände zu werfen.

15:42 Uhr: Demonstranten bewerfen die Polizisten mit sogenannten Polen-Böllern.

15:41 Uhr: Einige Hundert Protestteilnehmer tragen Masken. Die Teilnehmer werden von der Polizei aufgefordert die Vermummung abzulegen. "Wird die Vermummung nicht abgelegt geht die Versammlung nicht weiter", so die Beamten. 

15:39 Uhr: Die Menge ruft: "In Europa keine Scharia!"

15:33 Uhr: Die Menge ruft "Lügenpresse".

15:31 Uhr: Der Spaziergang beginnt. 

15:28 Uhr: Demonstranten schießen mit Pyrotechnik. Die Polizei verlang dies sofort einzustellen. Die Beamten sprechen auch ein Vermummungsverbot aus.  

15:16 Uhr: Der Spaziergang beginnt in wenigen Minuten.

15:15 Uhr: Der Pegida-Veranstalter schätz 5000 Protestteilnehmer. 

15:11 Uhr: Es herrsche derzeit eine Medien- und Parteien-Diktatur in Deutschland. Es gebe keine Demokratie mehr. Die Menge ruft "Widerstand". Der Redner ruft die verschiedenen Parteien zur Vereinigung gegen das Establishment auf.

Die Menge verlangt Neuwahlen für Nordrein-Westfahlen. Herr Jäger solle "abdanken". Er wäre der "Kopf der Schlange" in NWR.

15:06 Uhr: 100.000 Tausend Christen würden in islamischen Ländern jährlich getötet. Die deutsche Regierung würde nicht die christlichen Flüchtlinge aufnehmen sondern die Täter. Der Koran schreibe den Muslimen vor die Christen zu hassen, sie würden als "Affen" und "Schweine" bezeichnet, so der Redner weiter. 

15:03 Uhr: Die Menge ruft "Wir sind das Volk!"

15:00 Uhr: Die "feige Lügenpresse" bekäme "schiss" und würde sich jetzt zum ersten Mal auf die Seite von Pegida schlagen. Aber die Menschen sollten sich nicht täuschen lassen. Die SPD würde nämlich 70 Prozent der Medien kontrollieren. Die SPD sei der Feind der Deutschen. "Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten", ruft der Redner. 

14:57 Uhr: Die verbrecherische Politik ermöglichte es mehreren Tausend ausländischen Bandenmitgliedern sich in Deutschland zu formieren. Nicht nur in Köln, sondern in ganz Deutschland, so der Redner.

14:50 Uhr: Ein weiterer Pegida-Reder sagt, dass die CIA und Islamkritiker den Beginn des Bürgerkriegs in Deutschland für 2016 vorausgesagt hätten und dass das "Merkelregime" Schuld an diesem Zustand sei. Angela Merkel sei die "schlimmste Kanzlerin seit Hitler".

14:47 Uhr: Die Menge ruft: "Wir sind das Volk!"

14:46 Uhr: Der Pegida-Redner Robinson fordert Menschen in ganz Europa auf, sich der Bewegung anzuschließen. 

14:42 Uhr: Der Redner Tommy Robinson sagt, die Medien würden berichten, dass es sich um eine "rechte" Veranstaltung handle, aber es sei nicht "rechts" sich gegen Vergewaltigung auszusprechen. 

14:40 Uhr: Pegida fordert seine Anhänger auf, sich nicht von den Gegnern der Gegenveranstaltung provozieren zu lassen. Es solle nicht mit den Gegnern gekämpft werden. Es wäre wichtiger gegen die Regierung zu kämpfen.

14:22 Uhr: Die Menge applaudiert für die Polizei und ruft "danke Polizei".

14:18 Uhr: Die "ignoranten" Politiker würden die Schuld auf die Polizei schieben: "Unsere Bürger in Uniform haben das nicht verdient", so der Redner.

14:16 Uhr: Der erste Redner von Pegida sagt, dass die Pegida-Demo nicht gegen die Flüchtlinge organisiert wurde, sondern gegen die "blauäugige unverantwortliche Regierung". 

14:11 Uhr: Die Menge ruft "Merkel muss Weg".

14:07 Uhr: Die Demo nach den Silvesterübergriff ist angespannt: Polizei erwartet 500 Pegida-Anhänger.

Es wird auch einen Gegendemonstration stattfinden. Ab 12 Uhr werden sich die Anhänger der Bündnisse "Köln stellt sich quer" und "Köln gegen Rechts" formieren, berichtet der Kölner Express. 

"Die gewalttätigen, sexuellen Übergriffe an Silvester sind durch nichts zu entschuldigen. Die geheuchelte Empörung von Pegida und Co., die weitgehend selbst aus sexistischen und gewalttätigen Milieus entstammen, dient allerdings nur einem Zweck: die verständliche Empörung über die Angriffe zu nutzen, um eine rassistische, gewalttätige  Stimmung gegen alle MigrantInnen und Flüchtlinge zu schüren," sagte Sonja Ziegler, Sprecherin von "Köln gegen Rechts", berichtet report-k.de.

Darüber hinaus verurteilte Ziegler die sexistischen Vorfälle an Silvester. Scharf kritisiert das Bündnis auch die Vorschläge von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Frauen sollten zum Karneval vorsichtig sein. Dies gehe in die falsche Richtung, so Ziegler. An Vergewaltigungen sei immer der Vergewaltiger schuld, nie das Opfer.

Die Kölner Polizei bestätigte die Demonstrationen: Man führe derzeit mit den Versammlungsleitern Kooperationsgespräche und bereite sich intensiv auf den Einsatz vor, so die Zeitung. Wie viele Beamten am Breslauer Platz für Ordnung sorgen werden, ist nicht bekannt. Der Polizeisprecher sagte nur: "Es werden zusätzliche Kräfte vor Ort sein".

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