Merkel zweifelt an Zwei-Grad-Ziel und – derzeitige Migration hängt mit Klimawandel zusammen

Kanzlerin Merkel hat große Zweifel, dass es gelingt, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Auch die derzeitige Migration hänge indirekt oft mit dem Klimawandel zusammen, sagt sie.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat selbst große Zweifel, dass es gelingt, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen.

„Das Ziel, den Anstieg der Temperatur auf unter 2 Grad –am besten in Richtung 1,5 Grad – zu beschränken, dieses Ziel wird mit dem jetzigen Zustand nicht erreicht“, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichen Video-Podcast.

Auch die derzeitige Migration hänge indirekt oft mit dem Klimawandel zusammen.

Deshalb gehe es jetzt darum, dass „natürlich jedes Land seinen Beitrag erbringt“. Dazu hat die Kanzlerin auch konkrete Ideen: Unter anderem wolle sie sich dafür einsetzen, dass mehr Geld für den Ausbau von Fahrradwegen bereitgestellt werde. „Dieses Element ist sehr, sehr wichtig und sollte vom Staat weiter gefördert werden“, so Merkel.

Auch die Elektromobilität und alternative Antriebe müssten mit Macht vorangebracht werden. Merkel glaubt weiterhin auch an einen Sinn der Wärmedämmung. „Hier werden wir wieder dafür werben, dass wir endlich auch steuerliche Anreize haben, um Altbauten zu wärmen.“ (dts)

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