München: Uni-Vergewaltiger geständig – Studentin in WC-Kabine überfallen – Bei Tatwiederholung geschnappt

Als sich eine 25-jährige Studentin gerade auf der Damentoilette der Luwig-Maximilians-Universität (LMU) München befindet, öffnet ein Mann mit Gewalt die Kabinentür. Bereits entblößt steht er vor der jungen Frau, die Schlimmes ahnt. Tage später wird ein Verdächtiger gefasst, bei einem zweiten Versuch. Er gesteht.

„Max, 20 Jahre, Student der Mathematik, zweites Semester“, sagte der kräftige 1,80-Meter-Mann mit dem runden speckigen Gesicht in akzentfreiem Deutsch, als die 25-Jährige ihn während der Tat in ein Gespräch verwickelte. Rissige Lippen hatte er und trockene Haut. Er musste etwa gleich alt gewesen sein, vielleicht etwas älter, als sie. Ihre Kräfte waren erschöpft, ihr noch nicht verheilter Arm erneut gebrochen.

Am Montag konnte ein Verdächtiger von der Polizei festgenommen worden. Er wurde von den Beamten aus „den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gegen 18 Uhr“ abgeführt, so eine Polizeisprecherin laut der „Augsburger Allgemeinen“.

Wie die „Bild“ schreibt, wurde er bei einem weiteren Versuch mit dieser Masche durchzukommen geschnappt und hat die Vergewaltigung der 25-jährigen Studentin am Freitag bereits gestanden. Der ebenfalls 25-Jährige sagte bei der Vernehmung aus, dass er „Student der Physik an der Technischen Universität“ sei. Eine Verifizierung durch die Polizei stehe aber noch aus, so ein Polizeisprecher.

Kabinentür gewaltsam geöffnet

Die Studentin befand sich zum Tatzeitpunkt beim Toilettengang in der Damentoilette im 2. OG der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Es ist Freitagnachmittag, der 27. Januar, 16 Uhr: Plötzlich wird die Kabinentür mit Gewalt geöffnet und ein unbekannter Mann steht vor der jungen Frau.

Ein bislang unbekannter Mann folgte ihr und öffnete mit Gewalt die Kabinentür, wobei er bereits seine Genitalien entblößt hatte. Er forderte von der 25-Jährigen sexuelle Handlungen und führte sie auch an ihr durch.“

(Polizei München)

Trotz ihres noch nicht verheilten Armbruchs wehrt sich die Studentin heftig gegen den Vergewaltiger. Mit letzter Kraft beißt sie ihn noch in die Hand, die sogleich blutet. Letztendlich kann sie den Täter aber nicht mehr abwehren.

Die junge Frau wird bei der Tat erheblich verletzt, erleidet Prellungen und Kratzwunden. Auch ihr Arm wird erneut gebrochen. Doch das sind nur die sichtbaren Verletzungen.

Eine Mitarbeiterin der LMU alarmiert die Polizei.

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