Nach Vergewaltigungen in Malmö: Demo für härtere Strafen – Journalistin fragt: Wie viel ist ein Mädchenleben in Schweden 2017 wert?

Drei Gruppenvergewaltigungen in vier Wochen in Malmö, eine Polizei, die sich selbst widerspricht und gleichzeitig rät, im Dunkeln nicht mehr hinauszugehen und Frauen, die so nicht mehr leben wollen: Schwedens Regierung wird zum Handeln aufgefordert.

Am 16. Dezember wurde nachts eine 17-Jährige in einem Wohngebiet im Malmöer Sofielund bei einem Spielplatz in einem dicht besiedelten Wohngebiet von einer Männergruppe überfallen und brutal vergewaltigt.

Die Jugendliche musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Demonstration für härtere Strafen

Nachdem diese dritte Gruppen-Vergewaltigung innerhalb von vier Wochen Malmö erschütterte, demonstrierten am vergangenen Dienstag Hunderte Menschen auf dem historischen Marktplatz Stortorget der Stadt für härtere Strafen. Das schwedische Fernsehen „SVT“ berichtete.

Wir wollen eine scharfe Veränderung sehen. Heute geht es hauptsächlich um Strafverfolgung, aber auch um die Sicht der Männer auf Frauen. Wir wollen nicht eingeschränkt werden, und es liegt an der Regierung, dieses Problem zu lösen. (…) Wir hatten ein Mädchen, das von einer Gruppe vergewaltigt wurde, das geht nicht, wir wollen das nicht haben. Es ist keine Gesellschaft, in der wir leben können.“

(Camilla Lundgren, Demo-Organisation)

Eine Frau aus Malmö kommentierte das kurze Video:

Es ist Schweden. Hier verwöhnen wir Kriminelle und hören den Opfern nicht zu. Es ist das Gesetz der Politiker, dem wir die Stimmen geben. Hast du gehört, wie der Polizist sagte, dass du nicht im Dunkeln rausgehen sollst? Das heißt: Vergewaltiger macht weiter!“

„Vergewaltigungs-Dschihad“

Die schwedische Schriftstellerin und Journalistin Katerina Janouch sprach in einem Artikel in diesem thematischen Zusammenhang gar von einem „Vergewaltigungs-Dschihad“, von „systematischen und groß angelegten sexuellen Übergriffen und Bandenkriminalität durch überwiegend muslimische Migranten“.

Schweden wisse nicht, wie es damit umgehen soll. Janouch erinnerte daran, dass es beim Dschihad „auch um Angriffe auf westliche Werte“ gehe, was zu Angst und Verwirrung führe. Man habe in den letzten Jahren eine „neue Kultur“ in einigen Ländern Europas (Deutschland, Italien, Großbritannien, etc.), die sich auf Festivals, Badeanstalten und Orte ausbreite, wo viele junge Frauen zusammenkommen würden.

Viele Frauen haben Angst

Dies führe dazu, dass die Frauen ihr Verhalten ändern und die Freiheit, sich frei zu bewegen durch die Angst vor sexuellen Belästigungen, Körperverletzungen und Vergewaltigungen stark eingeschränkt werde.

Wie Janouch weiter schreibt, würden sich rund ein Drittel der Frauen Schwedens laut der schwedischen Justizbehörde BRA (Crime Prevention Council) unsicher fühlten.

Ein Pfefferspray und ein Schlüsselbund in der Hand, welcher sich zwischen den Fingern ausbreitet, gehören nicht zu dem sicheren Schweden, für das wir in den letzten hundert Jahren gekämpft haben.“

(Katerina Janouch, Autorin)

Angesichts des grausamen Vergewaltigungsfalls an der 17-Jährigen in Malmö fragte die Autorin und Sexualberaterin zum Thema Beziehung und Missbrauch:

Wie viel ist ein Mädchenleben in Schweden im Jahr 2017 wert?“

(Katerina Janouch, fünffache Mutter und Journalistin)

Siehe auch:

Schweden: „No-Go-Areas“ oder „besonders empfindliche Gebiete“? – Haarspaltereien statt Offenheit – „Tagesschau“ mischt mit

Schwedens Migrantenproblem: Extrem hohe Arbeitslosen- und Vergewaltigungsrate

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