Niederösterreich: Schüsse, Hubschrauber und Straßensperren – Gangster-Duo liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei

Auf ein diebisches Duo hatte es die Polizei in Österreich abgesehen. Doch ganz so einfach wollten sich die Gangster nicht geschlagen geben ...

Mehrere Diebstähle sollen sie begangen haben, die genaue Zahl und der Schaden sind bisher noch nicht bekannt. Nun sitzen die beiden jungen Ganoven in der Justizanstalt im niederösterreichischen Krems an der Donau, rund 80 Kilometer nordwestlich von Wien.

Doch bis es dazu kam, hatte die Polizei zwei aufregende und actiongeladene Tage hinter sich gebracht.

Mit Vollgas davon

Bei den beiden zur Fahndung ausgeschriebenen Männern handelte es sich um tschechische Staatsbürger, junge Männer im Alter von 25 und 19 Jahren. Unterwegs waren sie mit einem Auto mit gestohlenen Kennzeichen.

Am frühen Freitagnachmittag, 3. November, fiel das Duo einer Polizeistreife in St. Pölten auf, die sich um sie „kümmern“ wollte. Doch die Gangster hatten den Braten bereits gerochen und gaben ordentlich Gas. Ein Polizist konnte sich nur noch durch einen kühnen Sprung zur Seite retten.

Das Fahrzeug entkam zunächst.

In Traismauer, im Bezirk St.-Pölten-Land wurde eine Stunde später die Polizei auf den Wagen aufmerksam. Wieder konnte der Fahrer, der 25-Jährige, flüchten. Er ließ seinen Kumpanen (19) zurück, der kurz darauf im Stadtgebiet geschnappt wurde, wie die österreichische „Kronenzeitung“ berichtet.

Hubschrauber, Hunde und Straßensperren

Bei Mautern im Bezirk Krems-Land durchbrach der flüchtende Ganove eine Straßensperre der Polizei, wobei ein Beamter verletzt wurde. Die Polizisten gaben mehrere Schüsse auf das davonrasende Fahrzeug ab. Bei der Aktion wurde das Fahrzeug jedoch derart beschädigt, dass der 25-Jährige den Wagen zurückließ und die Flucht zu Fuß antrat.

Zwischenzeitlich war ein beim Innenministerium angeforderter Hubschrauber eingetroffen und ein Großaufgebot der Polizei samt Diensthunden und dem SEK Cobra suchten bis in die Nacht hinein nach dem Tschechen – vergeblich.

In Krems an der Donau besorgte sich der Flüchtige am nächsten Tag einen nicht abgeschlossenen Wagen und setzte seine Flucht fort. Der Wagenbesitzer meldete sich nach dem Entdecken des Diebstahls bei der Polizei, die nun die Fahndung mit Unterstützung des Hubschraubers erneut aufnahm.

Endstation Wald: Bewaffneter gestellt

In Gars am Kamp, Bezirk Horn, durchbrach der 25-Jährige eine weitere Straßensperre. Dabei beschädigte er seine Reifen, sodass er auch dieses Fahrzeug zurücklassen musste.

In einem Haus bedrohte er bald schon mit seiner Pistole eine Frau, um an ihr Auto zu gelangen, so die „Krone“ weiter.

Doch der Raub klappte nicht und der Kriminelle flüchtete fußläufig in ein Waldgebiet, wo ihn Beamte mit einem Polizeihund stellten und festnehmen konnten.

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