Özoguz ruft zu Kampf gegen AfD auf – gegen all die „Lügen, Verleumdungen und Hetze“ ankämpfen

Zu Beginn des SPD-Parteitags hat Aydan Özoguz dazu aufgerufen, sich der AfD entschlossen entgegenzustellen: "Wir dürfen niemals nachlassen, gegen all die Lügen, gegen all die Verleumdungen, gegen die Verhetzungen, die sie auch gegen viele von uns richten, zu kämpfen."

Zu Beginn des SPD-Parteitags hat die stellvertretende Parteivorsitzende Aydan Özoguz dazu aufgerufen, sich der AfD entschlossen entgegenzustellen.

„Im Bundestag ist jetzt eine Partei vertreten, in der Kandidaten damit punkten, dass sie rechtsnationales Gedankengut wieder salonfähig machen“, sagte Özoguz am Donnerstag in Berlin.

Wir dürfen niemals nachlassen, gegen all die Lügen, gegen all die Verleumdungen, gegen die Verhetzungen, die sie auch gegen viele von uns richten, zu kämpfen.“

Özoguz war als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung im Wahlkampf Ziel von persönlichen Attacken aus der AfD. Der heutige Fraktionschef der Partei, Alexander Gauland, hatte im August bei einer Veranstaltung im thüringischen Eichsfeld über die türkischstämmige SPD-Politikerin gesagt: „Ladet sie mal ins Eichsfeld ein und sagt ihr dann, was spezifisch deutsche Kultur ist, danach kommt sie hier nie wieder her, und wir werden sie dann auch, Gott sei Dank, in Anatolien entsorgen können.“

Özoguz sagte auf dem Parteitag am Donnerstag: „Das Eichsfeld ist wunderschön.“ Bei ihrem Besuch dort habe sie „sehr nette Menschen“ kennengelernt. „Ich wurde eingeladen, unbedingt auch mal wiederzukommen.“

Ihr Dank gelte allen SPD-Mitgliedern, die sich wie in Thüringen „von NPD und AfD umgeben“ für Menschlichkeit und Solidarität einsetzen. Bei der Neuwahl der SPD-Spitze tritt Özoguz nicht mehr an. (afp)

Schlagworte

, , ,
Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Unsere Kommentarfunktion ist wegen der großen Zahl der Kommentare nur noch von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr geöffnet.
In der übrigen Zeit kann man die Kommentare weder posten noch lesen. Zurzeit technisch leider nicht anders möglich. Wir bitten um Verständnis.
Ihre Kommentare sind willkommen, sie werden aber von uns moderiert. Die Netiquette finden Sie HIER.

Ihre Epoch Times-Redaktion