Ostbeauftragte: Folgen des Mauerbaus bis heute nicht überwunden

Die Berliner Mauer ist seit diesem Montag genauso lange weg, wie sie vorher stand. Die Folgen des Mauerbaus seien bis heute aber noch nicht überwunden, meinte die Ostbeauftragte der Bundesregierung dazu.

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Iris Gleicke (SPD), hält die Folgen des Mauerbaus bis heute für nicht überwunden. „Die Mauer als Symbol der Teilung Deutschlands und Europas ist verschwunden, aber sie hat tiefe Spuren hinterlassen“, sagte Gleicke der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Sie äußerte sich zum sogenannten Zirkeltag – die Berliner Mauer ist seit diesem Montag genauso lange weg, wie sie vorher stand.

Gleicke sagte, nicht nur am Lohngefälle, auch an der unterschiedlichen Wirtschaftskraft lasse sich bis heute erkennen, wo die Mauer verlief. „Die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse bleibt auf der Tagesordnung.“

Dies bezog die Staatssekretärin aber nicht nur auf die neuen Länder, sondern auch auf strukturschwache westdeutsche Regionen. Es gebe „Grund genug, die strukturschwachen Regionen in Ost und West gezielt zu unterstützen und ihnen damit Rückenwind für die Zukunft zu geben.“

Die Mauer teilte Berlin 28 Jahre und 88 Tage lang in zwei Hälften – vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989. Seitdem vergingen bis Montag noch einmal 28 Jahre und 88 Tage. Damit ist die Berliner Mauer exakt so lange Geschichte, wie sie stand. (afp)

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