Paukenschlag im Freiburger Mordfall Maria: Hussein K. zur Tatzeit schon 26 Jahre alt – Gutachten eindeutig

Eine Gutachterin der Staatsanwaltschaft gibt an, dass der Mörder und Vergewaltiger der 19-jährigen Freiburger Medizinstudentin Maria Ladenburger kein Jugendlicher, sondern bereits 25 Jahre alt ist. Doch falsche Altersangaben und Verbrechen gehörten schon lange zum Leben des Hussein Khavari ...

Paukenschlag am zehnten Prozesstag im Mordprozess gegen Hussein K., Afghanistan, im Gerichtssaal des Freiburger Landgerichts: Laut der Untersuchung einer Gutachterin an einem Eckzahn des Angeklagten kam diese zu dem Ergebnis, dass Hussein K. 25,8 Jahre alt ist.

Die Verteidigung versuchte sogleich das Gutachten infrage zu stellen, ob eine Stoffwechselerkrankung oder die Einnahme von Cortison den Zahnzement verändern könnte, schreibt die „Badische Zeitung“.

Da passiert nichts, was die Quanität der Ringe betrifft.“

(Prof. Dr. Ursula Wittwer-Backofen, Uni Freiburg)

„Jahresringe“ im Zahn

Die Leiterin der Biologischen Anthropologie der Universitätsklinik Freiburg gilt in Deutschland als führende Forscherin auf ihrem Gebiet. Sie untersuchte den Zahn hinsichtlich der Ablagerungen, durch die sich Sommer und Winter ablesen und zählen lassen. „Jahresringe bei Bäumen sehen ähnlich aus“, so die Professorin.

Bei einer maßgeblichen Studie dieser Art untersuchte die Anthropologin 400 Zähne und gab die mögliche Abweichung mit 2,5 Jahren an.

Laut Ursula Wittwer-Backofen lasse sich mit der Methode das Alter einer Person besser feststellen als durch Wachstumsmerkmale am Schädel oder anderen Knochen. „Das Gebiss ist am Besten alterkorreliert“, so die Gutachterin auf Nachfrage des Staatsanwaltes.

Täter hatte Zahn aufbewahrt

Den untersuchten Eckzahn hatte sich Hussein K. am 11. Februar 2016 vom Zahnarzt aus dem Oberkiefer ziehen lassen, weil er sich mit einem anderen Zahn überlagert hatte. Der afghanische Flüchtling hatte den Zahn anschließend aufbewahrt. Das war acht Monate vor dem Mord an Maria Ladenburger (19).

Ermittler fanden ihn in der Wohnung des Angeklagten.

Zur Tatzeit sei Hussein K. somit – im mittleren Wert – 26 Jahre alt gewesen, so die „Badische“. Die Altersspanne zur Tatzeit reicht sogar von 23 bis 30 Jahren. Damit wurde der juristisch kritische Wert von 21 Jahren weit überschritten, was für Hussein K. eine mögliche Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht mit sich bringt: lebenslange Haft (mindestens 15 Jahre) und möglicherweise anschließende Sicherungsverwahrung.

DNA-Test am Zahn

Während die Professorin Wittwer-Backofen den oberen Teil der Zahnwurzel untersuchte, wurde die Zahnkrone zur Rechtsmedizin geschickt, für einen DNA-Test.

Diesen Teil des Zahnes untersuchte die Diplom-Biologin Sabine Lutz-Bonengel von der Freiburger Rechtsmedizin.

Ihre Aussage im Zeugenstand des Gerichts bestätigte, dass das DNA-Muster erfolgreich habe identifiziert werden können. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Zahn einem anderen Menschen als Hussein K. gehöre, liege bei 1 zu 423 Trillionen. Bei knapp 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde also ein Unding.

Es gibt keine Zweifel daran, dass es sich um den Zahn des Angeklagten handelt.“

(Prof. Dr. Sabine Lutz-Bonengel)

Verbrechen eines ewig Jugendlichen

Wie über Hussein Khavari am zweiten Verhandlungstag im Prozess am Freiburger Gericht bekannt wurde, hatte dieser bereits als 14-Jähriger (?) in Afghanistan ein 12-jähriges Mädchen vergewaltigt. Die Familien einigten sich auf eine Prügelstrafe.

Ein neues schreckliches Detail aus dem Leben des Hussein Khavari wurde ebenfalls im Prozess bekannt. Ein Zeuge, Mahdi H., hatte bei der Vernehmung den Ermittlern berichtet, dass der Angeklagte in Griechenland einen jungen Mitflüchtling vergewaltigt habe.

Wie aus dem verlesenen Vernehmungsprotokoll zu entnehmen war, hatte Khavari dem Jungen zuerst sein Geld abgenommen und ihn anschließend zum Sex gezwungen.

Im Mai 2013 hatte er in Griechenland eine Studentin (20) ausgeraubt und eine Steilküste hinabgeworfen. Das Opfer überlebte nur mit Glück.

Dafür wurde der damals nach offiziellen Angaben 17-Jährige zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, im Oktober 2015 aber vorzeitig gegen Auflagen entlassen worden. Kurze Zeit später tauchte er unter und kam als Flüchtling nach Deutschland.

Hussein K. war nach Angaben deutscher Behörden am 12. November 2015 ohne Papiere über Österreich nach Deutschland gekommen.

Ich sagte aber, dass ich erst 16 sei, um eine bessere Unterbringung zu bekommen, und um in die Schule gehen zu können.“

(Hussein K., Angeklagter)

In Freiburg vergewaltigte und tötete er am 16. Oktober 2016 die 19-jährige Maria Ladenburger. Der Polizei gab er an, zur Tatzeit 17 Jahre alt zu sein.

Siehe auch:

Mordfall Maria: Für Hussein K. war „Sex mit einer Toten“ kein Problem – Täter entschuldigt sich bei Familie

Freiburger Mordfall Maria: Hussein K. lebte bei ahnungsloser Pflegefamilie – Maria zum Sterben ins Wasser gelegt

Mordfall Freiburg: „Tagesschau“ erklärt Schweigen – Nur Berichte über „gesellschaftlich, national und international relevante Ereignisse“

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