Pegida-Demo Live-Ticker: Filip Dewinter scharf gegen Islamisierung (7.12.2015)

Epoch Times, Montag, 7. Dezember 2015 19:38
Heute Abend sprach der belgische Politiker Filip Dewinter von „Vlaams Belang“ bei Pegida. Er warnt davor, dass der Islam "ganz Europa erbeuten" wolle und erntete dafür große Zustimmung der Demonstranten. Die Zusammenfassung im Liveticker.
Pegida-Demo am 07.12.2015.
Pegida-Demo am 07.12.2015.
Foto: Pegida / Facebook

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++ Ende des Live-Tickers! +++ HIER Details aus den Reden von Filip Dewinter und Anke van Dermeersch ! ++

Beobachter berichten von einem friedlichen Spaziergang. Der Theaterplatz war voll, die Teilnehmerzahl groß aber unbekannt. Es gab circa 200 Gegendemonstranten am Postplatz.

20.00 Lutz Bachmann eröffnet Teil 2, der eine kurze organisatorische Besprechung ist. Man wolle es wegen der Weihnachtszeit nicht all zu lang ausdehnen.

„Die GEZ-Aktion läuft gut, uns fehlen nicht mehr all zu viele Stimmen“, so Bachmann. Ab ersten Dezember müsse man nun neue Zettel verwenden, weil („die sind clever...“) eine Gesetzesänderung vorgenommen worden sei. Diese Zettel mit dem nötigen Zusatz würden gerade gedruckt.

Am kommenden Sonntag, dem 13.12. sei eine Gemeinschaftsdemo in Aachen um 14.00 Uhr geplant. Dort wird auch ein Dresdener Team dabei sein. Es wird eine Delegation von Vlaams Belang und Pegida Holland geben.

Es werde auch wieder ein Weihnachtslieder-Singen geben. Das könnte am Theaterplatz oder auf einem anderen Platz sein.

Dann sagt Bachmann: „Zeigen wir unseren Freunden aus Belgien mal, wie das aussieht, wenn ein komplett gefüllter Platz die Nationalhymne singt“. Es singt wieder Ramona. Die Demonstranten lassen ihre Taschenlampen und Handys leuchten.

Er bittet nochmal um „einen Riesenapplaus“ für die Belgier und kündigt an, es werde einen Gegenbesuch in Antwerpen geben.

Bachmann bittet die Dresdener, möglichst zahlreich zu den nächsten Veranstaltungen zu kommen. (Letzte Woche waren es weniger wegen des schlechten Wetters.)

„Es ist Fünf vor Zwölf, die Wahnsinnigen in Berlin machen unser Land kaputt“.

Er erklärt die Veranstaltung für beendet.

19:55  Die Musik beginnt wieder. Teil 2 startet in wenigen Minuten. Die Spaziergänger sind nun auf dem Theaterplatz zurück.

19:22  Der Spaziergang ist eröffnet

19:20 „Wir sind das Volk und: Eigenes Volk zuerst!“ – so beendet Filip Dewinter seine Rede mit dem Dresdener und seinem eigenen Slogan in Kombination. Er dankt den Dresdener dafür, dass sie jede Woche so zahlreich auf die Straße gehen und Druck auf die Politik ausüben.

Bachmann bedankt sich für die Ehre des Besuches:

Es sei eine rund 20-köpfige Delegation von Vlaams Belang in Dresden, darunter Senatoren und EU-Abgeordnete. Er geht mit Filip Dewinter an die Spitze des Demonstrationszuges und eröffnet den „Spaziergang“.

19:15  Anke van Dermeersch spricht vor allem über die Frauen und darüber, dass sie ein Burka-Verbot angeregt hat. Das Kopftuch und die Burka seien die Symbole dafür, dass Sklavin die einzige Rolle sei, welche der Islam den Frauen zugestehe.

„Hure oder Sklavin – aber ich möchte weder das eine noch das andere sein. Als Frau möchte ich mit Respekt behandelt werden und nicht wie ein Utensil. (…) Als Frau möchte ich meine Kinder lieben, beschützen und keine Reproduktionsmaschine für Dschihadisten sein.“

„Frauen schaffen neues Leben, wir geben Europa neues Leben, deshalb kämpfen wir gegen die derzeitige Asylpolitik, Multikultur und Masseneinwanderung und vor allem gegen die Islamisierung“, so van Dermeersch.

19:00 Filip Dewinter von Vlaams Belang ist am Mikro. Er spricht auf deutsch und hat sofort die Zustimmung der Demonstranten und viele Sprech-Chöre auf seiner Seite.

„Grenzschließung heißt nicht, man hasst die Menschen außerhalb der Grenze, sondern man liebt die Menschen innerhalb der Grenzen.“

Der Islam ist eine Eroberungsreligion die danach trachtet, die Demokratie zu vernichten und eine umfassende Scharia-Diktatur zu errichten. Es gebe keine Zweifel, dass der Islam die Absicht hat, ganz Europa zu erbeuten.

„Europa begehe nicht nur im demographischen Bereich Selbstmord – sondern wir wagen nicht mal mehr für die Werte unseres Abendlandes einzustehen“. „Liebe Freunde, der radikale Islam hat uns den Krieg angesagt – nicht er neulich, sondern schon seit 14 Jahrhunderten.“

Er nennt den Koran eine „Lizenz zum Töten“, weil darin offen zum Kampf gegen die Ungläubigen aufgerufen werde. Der Koran soll das wörtliche Gotteswort sein – er lese sich jedoch wie ein militärisches Handbuch.

„Der Koran selbst ist das Problem, wer Koran säht, wird Dschihad ernten“, so Dewinter.

Der Islam strebe die absolute Weltherrschaft an und den gemäßigten Islam gebe es gar nicht.

Er übergibt das Mikro an Anke van Dermeersch, die nicht nur Senatorin ist, sondern auch Vorsitzende des Vereins „Frauen gegen Islamisierung“.

19:02 Bachmann startet einen Rundumschlag gegen die Staatsmedien und deren Türkei-Syrien-Nicht-Berichterstattung zum Thema des Öl-Handels von Erdogan mit dem IS, der von Putin bewiesen wurde, aber von Deutschlands großen Medien totgeschwiegen werde.

Stattdessen behauptet die Bundesregierung nun „Belege und Beweise" zu haben, dass Syriens Staatschef Assad Öl von ISIS bezieht. " Belegen und beweisen wollen und können sie das aber nicht." Bachmann zitiert aus dem Video in dem Dr.Schäfer, Vertreter des Auswärtigen Amtes auf einer Pressekonferenz „um Vertrauen“ bat, obwohl er kein Dokumente oder Beweise vorlegen könne: "Ob Sie uns das glauben oder nicht muss ich Ihnen überlassen. Entweder vertrauen Sie uns oder Sie lassen es sein."

Die Erklärungsnot des Dr. Schäfer kann man sich hier ansehen:

Bundesregierung verweigert "Belege & Beweise" und bittet um "V...

Schaut hin, hört zu, wichtige Szene:Die Bundesregierung behauptet "Belege & Beweise" zu haben, dass Assad Öl von ISIS bezieht. Belegen & beweisen wollen & können sie das aber nicht. Stattdessen bittet das Auswärtiges Amt heute um Vertrauen: "Ob Sie uns das glauben oder nicht muss ich Ihnen überlassen. Entweder vertrauen Sie uns oder Sie lassen es sein." Sharing is caring!Ausschnitte aus der BPK vom 4. Dezember 2015 https://www.youtube.com/watch?v=LGXXLv4sDKYBitte unterstützt unsere Arbeit finanziell:Tilo JungIBAN: DE36700222000072410386BIC: FDDODEMMXXXPayPal: www.paypal.me/JungNaiv

Posted by Jung & Naiv on Freitag, 4. Dezember 2015

„Freunde, wenn auf einer Bundespressekonferenz sogar mit den systemtreuen und wirklich nicht besonders kritischen Staatsjournalisten derartige Verdummung abgezogen wird, kann man sich vorstellen, wie die erst uns kleine Bürger vera******. Und da gibt es kein anderes Wort dafür", so der Pegida-Gründer.

Über die aktuelle Entwicklung und den geplanten Kriegseinsatz in Syrien sagt Bachmann: 

„Die treiben uns in einen Krieg – sowohl mit Russland, als auch in einen Bürgerkrieg."

"Lasst uns eintreten für Frieden und gegen einen Auslandseinsatz der Bundeswehr. Wir haben weder das Recht noch die Pflicht fremde Kriege zu führen“, so Bachmann. Deutschland habe auch nicht die Pflicht, „Waffen an die vermeintlich gute Seite“ zu liefern.

18:55 Bachmann liest eine Zusammenfassung zur politischen Lage in Europa vor: Welche Parteien wie von der Flüchtlingskrise profitiert haben. Hier auf EPOCH TIMES zu finden!

Da wir nun „von bösen Nazis“ umgeben sind, wird Merkel wahrscheinlich bald davor warnen, dass dieser Bazillus auf Deutschland überspringt, so Bachmann. Der Bazillus heiße: Vernunft Nationalbewusstsein, Kultur und Freiheitswille.

Er liest auch Marine Le Pens Aufruf vor, den er auf Facebook postete:

Richtig Marine! Auf den Punkt gebracht! #MarineLePen #FrontNational #GemeinsamFürDieZukunft #ZusammenhaltMachtStark #PEGIDA

Posted by Lutz Bachmann on Montag, 7. Dezember 2015

18:45 Lutz Bachmann eröffnet die Kundgebung:

Zu allererst herzliche Grüße zu unseren patriotischen Brüdern und Schwestern nach Frankreich“, er gratuliert Marine Le Pen und der Front National zu ihrem „historischen Wahlsieg“. Das sei ein ganz klares Signal und die deutsche Presse schäume vor Wut. Deshalb werde der Front National nun beschimpft – und mit ihm seine Wähler. Damit würden nun „30 Prozent unserer Nachbarn mit rechtsextrem und rechtsradikal belegt“ . Die ARD habe es geschafft in einem dreiminütigen Bericht elfmal das Wort rechtsextrem oder rechtsradikal unterzubringen. „Dafür gibt’s den Braunen Mob der Woche!“, so Bachmann.

18:38 Auf dem Podium spielt noch immer Weihnachtsmusik als Vorprogramm. In wenigen Minuten dürfte es losgehen.

18:30 Die ersten Online-Bilder zeigen bereits: Der Besuch aus Belgien besteht nicht nur aus den zwei Gastrednern. Hier ihr flämisches "Wir sind das Volk"-Banner.

Pegida-Demo am 07.12.2015.
Pegida-Demo am 07.12.2015.
Foto: Pegida / Facebook

18:25 Es ist gutes Wetter in Dresden – windstill und zehn Grad plus. Der Platz vor der Semperoper füllt sich. Mit Beginn der Redebeiträge wird gegen 18:45 gerechnet.

Als Redner treten heute Pegida-Gründer Lutz Bachmann und die beiden Gäste aus Belgien auf: Filip Dewinter und Anke van Dermeersch von der Partei „Vlaams Belang“.

Die Semperoper hat wieder ihre LED-Leinwand angeworfen und strahlt die Botschaft aus „Wir sind kein Bühnenbild für Fremdenhass“.

+++ Beginn des Live-Tickers! +++

In der mehreren Wochen in Folge waren bei den Pegida-Demos laut Beobachtern um die 25.000 Menschen auf der Straße. Von der Polizei gibt es dazu keine offiziellen Angaben mehr. Man darf gespannt sein, wie es heute abend auf dem Theaterplatz aussieht: Aus Belgien werden Filip Dewinter, der Vorsitzende, und Anke van Dermeesch, eine Senatorin der Partei Vlaams Belang, erwartet.

Belgiens Islamisierungs-Gegner

Belgien ist einer der Hauptbrennpunkte des Salafismus und Islamismus in Europa – die Partei bezieht dort ähnlich wie Pegida eine Position gegen Islamisierung und Überfremdung, nach ihrem Motto „Eigen volk eerst“ („Eigenes Volk zuerst“) . Dafür wird sie von Kritikern als rechtsextrem bezeichnet. In Flandern ist Vlaams Belang eine der stimmstärksten Parteien.

Die Dresdener Pegida-Bewegung verfolgt derzeit verstärkt die Vernetzung mit gleichgesinnten europäischen Kräften. Der Besuch der Belgier folgt auf eine Gastrede von Tommy Robinson aus Großbritannien. Der Gründer der English Defence League sprach am vergangenen Montag in Dresden. Er kündigte die erste europaweite Pegida-Aktion für den 6. Februar 2016 an wurde für seine Rede gegen islamistischen Terror und politisch geförderte Islamisierung gefeiert. Seine komplette Rede HIER!

Pegida – der Schrecken des Establishments

Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ sind seit über einem Jahr die hartnäckigste Widerstandsbewegung gegen die Asylpolitik der Bundesregierung und fungieren mittlerweile als Deutschlands außerparlamentarische Opposition, über die sogar das japanische Fernsehen berichtete.

Der US-amerikanische Ex-Politiker und Enthüllungsjournalist Paul Craig Roberts schrieb vor kurzem, Pegida sei für das EU-Establishment „gefährlicher als Terroristen“.

Die Dresdener Bürgerbewegung und ihre bundesweiten Ableger werden von Politik und Medien scharf beschossen und als rechtsextrem und gefährlich bezeichnet.

Das will Pegida aktuell:

Pegida hält die Flüchtlingskrise für ein politisches Komplott zur Destabilisierung Deutschlands und der EU, basierend auf öffentlich bekannten US-Militärdoktrinen.

Pegida hatte von Anfang an in seinen Forderungen betont, dass Kriegsflüchtlinge temporären Schutz erhalten müssen. Die Bewegung sprach sich gegen die Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen und für eine Null-Toleranz-Politik gegenüber kriminellen Asylbewerbern und Extremisten aus, deren sofortige Ausweisung sie fordert. Seit einigen Wochen fordern die Dresdener wegen des Massenansturms die Schließung der Grenzen, die Ausrufung eines Asylnotstands und einen Aufnahmestopp jeglicher Neuankömmlinge.

Die Bewegung machte unter anderem folgende Vorschläge; Einen Grenzzaun um ganz Deutschland herum bauen; Angela Merkel wegen Hochverrat anzeigen; Polizei und Bundeswehr sollten den Gehorsam verweigern, um das im Grundgesetz verankerte Widerstandsrecht in Kraft zu setzen.(rf)



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