Pegida/Legida-Demo Live-Ticker: Köln und die Empörung darüber waren Thema Nr. 1 (11.01.2016)

Epoch Times, Montag, 11. Januar 2016 23:59
Unter dem Motto “Ein Jahr Legida – Gemeinsam für Deutschland” haben heute Dresdener und Leipziger Pegida-Organisatoren und Anhänger vor dem Leipziger Naturkundemuseum demonstriert. Die Liste der Redner war lang: Die Kölner Sex-Attacken und die Empörung darüber waren das beherrschende Thema. Der Live-Ticker.
Legida-Demo am 01.01.2016.
Legida-Demo am 01.01.2016.
Foto: Facebook Pegida

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+++ Ende des Live-Tickers! +++

22:07 Die Nationalhymne wird gesungen. Markus Johnke kündigt die nächste Demo für den 1.Februar an und erklärt die Veranstaltung offiziell für beendet.

22:05 Nun der letzte Redebeitrag: Ein Gedicht wird von einer Rednerin vorgetragen.

„Freiheit und Frieden soll unsere Zukunft sein – auf Propaganda fallen wir nun nicht mehr rein“, heißt es darin. Sie schließt mit den Worten: „Widerstand ist unsere Pflicht, etwas anderes gibt es für uns nicht.“

Sie bedankt sich bei der Polizei, mahnt aber die Beamten: „Auch IHR seid das Volk. Überlegt Euch, auf welcher Seite ihr stehen wollt“. Es könne doch nicht sein, dass in Köln bei der Pegida-Demo die Polizei friedliche Demonstranten von hinten mit Wasserwerfern besprüht habe. Da sei gewaltig etwas schief gelaufen, und das wüssten die Polizisten wohl auch selbst.

22:00 Der nächste Redner stellt sich nicht namentlich vor, „der Mann mit dem Hut“ ist ein bekannter Legida-Redner, er hat auch die Erweiterung des Positionspapiers mitgeschrieben, kündigte ihn Johnke an. Der Redner dankt Tatjana Festerling dafür, dass sie jederzeit den Legiden beigestanden habe.

21:45 Die nächste Rednerin ist Helene aus Chemnitz. Sie gratuliert dem Orga-Team von Leipzig im Namen des Chemnitzer Orga-Teams. Die Leipziger hätten einen Beitrag geleistet, der Obrigkeit zu zeigen, dass Pegida keine Eintagsfliege sei – und Pegida zu einer Bürgerbewegung gemacht, an der die Politik nicht mehr vorbeikomme.

„Wie kann es sein, dass Frauen Angst haben müssen, allein auf die Straße zu gehen?“, fragt sie.

„Verdammt noch mal, wir sind kein Freiwild!“ ruft Helene. „Und was macht Frau M.? Macht weiter wie bisher und versucht uns weiter mit ihren Lügen einzuwickeln.“

Die Polizeidirektion Köln sagte bereits, es werde nicht darüber hinweg gesehen, aber es werde wohl zu keinen Verurteilungen kommen, das sei durch die Menge der Täter ermittlungstechnisch nicht möglich. Man könne diese Art des Vorgehens, dass hunderte sich versammeln nicht verhindern.

„Die wissen das und lassen das zu!“, empört sich Helene. Es sei weiterhin bekannt, dass eine Hundertschaft an Polizei bereit stand, die nicht angefordert wurde in dieser Nacht.

„Dann sagen Täter, die verhaftet und wieder freigelassen wurden, sie würden erst drei bis vier Wochen in Deutschland leben und kennen unsere Gesetze noch nicht“, so Helene weiter. Sie sagt, dass Opfer zu Täter gemacht würden, in dem man Frauen und Mädchen nun den Tipp gebe, eine Armlänge Abstand zu halten. „Sollen Frauen jetzt alle Burka tragen?“, fragt sie.

„Ich lasse mich nicht zu einer Hure machen“, ruft Helene. Sie werde nicht zulassen, dass ihr und ihrer Tochter etwas aufgezwungen werde, was nicht „mit unserer deutschen Kultur und Lebensart“ zu tun habe. Sie werde kämpfen wie eine Löwin, die ihr Junges beschützt.

21:42 Mimi von der Bürgerbewegung in Grimma ist die nächste Rednerin. Sie bedankt sich bei Markus Johnke und den anderen Legiden, dass sie ihr beigebracht hätten, Demos anzumelden und zu veranstalten und sie überhaupt zu jeder Uhrzeit mit Tat und Rat unterstützt hätten. Sie sei von Anfang an bei den Legida-Demos dabei gewesen.

Am Freitag, dem 15.01 um 18:30 sei die nächste Demo der Bürgerbewegung Grimma auf dem dortigen Marktplatz, kündigt sie an.

21:38  Michael Viehmann aus Kassel ist der nächste Redner.

„Serientäter müssen die Härte des Gesetzes spüren“, sei aktuell ein beliebter Spruch. Aber man sollte vielleicht besser sagen „Streicheleinheiten“, so Viehmann. Zur geplanten Verschärfung des Sexualstrafrechts sagt er: Was nützt eine solche Verschärfung, wenn es keinen Richter gibt, der sie anwendet, wenn die Täter nicht überführt werden können, weil sie im Rudel und in der Dämmerung auftreten und unidentifizierbar sind. Oder wenn die Polizei wieder auf dem Weg ins nächste Asylheim ist, um dort das Mobiliar zu retten.

Er fordert, das Deutschland seine Souveränität zurückgegeben werden und die bedingungslose Einhaltung der Menschenrechte wieder hergestellt werden müsse.

21:32  Jetzt kommen die Demonstranten auf den Platz zurück. Teil 2 soll nur noch kurz ausfallen. Johnke bedankt sich bei der Polizei. Es sei wirklich kalt. Nur noch zwei kleine Redebeiträge und dann ein Überblick für die Legida-Pläne 2016.

20:55  "Wir kommen jetzt zum spannenden Teil. Wir werden jetzt durch unser schönes Leipzig spazieren“, kündigt Markus Johnke an. Er bittet die Demonstranten Leute, die Böller werfen oder sich anderweitig sonderbar verhalten, an die Ordner oder die Polizei zu melden. Sollte es zu gewalttätigen Ausschreitungen gegen die Legiden kommen, dann sollten diese wie die Demonstranten von 1989 rufen „Keine Gewalt!“.

20:40   Ignaz Bearth, der Eidgenosse aus der Schweiz, ist der nächste Redner. Er wollte heute über Köln sprechen, aber Tatjana Festerling habe die Gesamtsituation sehr gut zusammengefasst.

„Das sollen an Leib und Leben bedrohte Menschen gewesen sein?“, fragt er bezogen auf die „Asyl-Touristen“, die in Köln Frauen und Mädchen begrapscht hätten.

Es werde Zeit, das Deutschland und Europa aufstehe. Am 6. Februar gebe es Demonstrationen von Amsterdam bis nach Warschau, kündigt er ab. Es reiche nicht aus, eine Armlänge Abstand zu halten.

„Hört auf mit dieser Volksverarschung, hört auf mit diesen Lügen! Wir werden Euch vom Thron jagen, denn das Volk ist der Souverän!“, ruft Bearth an die Adresse der Regierenden.

Er sagt, dass „Markus und sein Team“ seit dem 6. Februar vergangenen Jahres eine exzellente Arbeit für Deutschland und den europäischen Widerstand gemacht hätten. Jeder einzelne Patriot werde gebraucht. „Nur gemeinsam sind wir stark, nur gemeinsam können wir Europa retten“, sagt er. Er als Eidgenosse glaube fest an den Zusammenhalt und die Unterstützung der anderen europäischen Völker „Wir werden Europa verändern – wir schaffen ein neues Leipzig.“

Er schließt seine Rede mit dem Zitat: „Die größte Ur-Angst der USA ist die Kombination von deutschem Kapital und Technologie mit russischen Rohstoffen und Arbeitskraft.“

20:35  Live-Musikeinlage: Hannes von der Band Kategorie C ist der nächste Gast. Größtenteils singe die Band nur über Fußball, trotzdem gelte sie als „pöhse, pöhse Nazis“, so Markus Johnke.

Hannes erklärt, dass seine Band eine gesamtdeutsche sei, deren Mitglieder aus ost- wie westdeutschen Bundesländern kommen.

Zunächst singen er und die Demonstranten im Chor "Zum Geburtstag viel Glück" bezüglich Legida.

Dann singt er das Lied „Hooligans gegen Salafisten“ – allerdings leicht umgetextet: „Leipzig gegen Salafisten, wir wollen keinen Gottesstaat. Nur zusammen sind wir stark.“ Die Demonstranten kennen das Lied größtenteils und singen deshalb den Refrain mit.

„Bei den Polizisten haben wir viele Fans, auch wenn sie das nicht zugeben“, merkt er zwischendurch an, als die Legiden „Zugabe“ rufen.

Dann singt er das Lied „Frei wie ein Vogel“. Zwei Lieder seien nämlich behördlich genehmigt worden.

20:25  Statt unerbittlich alle Mittel des Rechtsstaats auszuschöpfen, würden die Eliten mit Deutschland ein Land mit zugelassener, geregelter Kriminalität schaffen. Sie alle seien Täter, so Festerling.

Ein europäisches Land nach dem anderen werde in Zukunft die Grenzen zu Deutschland schließen, um sich vor der Terror-Brutstätte Deutschland zu schützen, schätzt sie.

Riesige „Merkel muss weg!“-Chöre beenden ihre Rede, als sie schließt: „Merkel ist total gescheitert. Der Rücktritt von Merkel ist alternativlos.“

20:20  Die Silvesternacht sei ein Test gewesen, eine Generalprobe, vermutet Festerling. „Wie funktioniert unser Organisierungsgrad? Wie reagiert der Staat? Wie reagiert die Öffentlichkeit? Welche Konsequenzen folgen?“, fragten sich wohl die Angreifer. Aus ihrer Sicht, habe der Angriff geklappt, weil keine Folgen kamen, so Festerling. Sie befürchtet, dass das erst der Anfang war und noch mehr "Demütigungen der ganzen Gesellschaft" kommen - denn indem man die Frauen erniedrige und demonstriere, dass die Männer diese nicht schützen könnten, demütigen die Täter die ganze Gesellschaft.

20:17 Festerling weiter: In ausländischen Medien wurde längst offen berichtet, „dass dieser Sex-Angriff geplant und organisiert war“.

Das tagelange Vertuschen der Deutschen Presse sei nun beherrschendes Thema in den internationalen Medien, so Festerling. „Die deutschen Leitmedien berichteten ja erst, als die Vorfälle in den sozialen Medien verbreitet wurden und weltweit Schlagzeilen machten. Es sich also nicht mehr leugnen ließ.“

Was wir in der Silvesternacht erlebt haben, sei exakt das, „was sich im Sommer 2014 bereits in Ägypten auf dem Tahrir Platz abgespielt hat und über das damals auch die deutsche Presse entsetzt berichtet hatte.“

Und nun warnen die Politiker, Presse und die üblichen Vertretern der Muslim-Verbände davor, „dass der Terroranschlag des entfesselten, afro-arabischen Sex-Mobs uns, PEGIDA und AfD, also den angeblich so gefährlichen Rechtspopulisten in die Hände spielen könnte.“

20:12 Festerling: 

„Der Staat ist nicht mehr in der Lage für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen. Er ist nicht einmal willens das zu ändern. Und noch schlimmer: Er ist nicht einmal bereit, das für alle Offensichtliche einzugestehen und Fehler zuzugeben“, so Festerling. Die Deutschen seien nur noch gut, „um als Arbeitsbienen das Geld zu erwirtschaften, das die Politik mit vollen Händen in die Asylindustrie pumpt“. (Riesenapplaus)

Es bestünde direkter Zusammenhang zwischen dem Versagen an den Grenzen und den Vorfällen am Kölner Hauptbahnhof.

20:05 "Wisst Ihr, wie man eine über 1000 Mann starke, organisierte Bande nennt? Es ist eine paramilitärische Terrortruppe", sagt Festerling in Anspielung auf Köln.

Sie sagt: "Dass diese Invasoren längst generalstabsmäßig organisiert werden, erkennt man daran, dass sie in den Flüchtlingstransporten via Eisenbahn, irgendwo auf freier Strecke die Notbremse ziehen und zu Hunderten die Züge übers Feld verlassen."

20:03 Tatjana Festerling ist die nächste Rednerin, sie gratuliert den Legida-Demonstranten zum ersten Geburtstag.

20:00 Riesiger Applaus empfängt Lutz Bachmann. „Gänsehaut. Sensationell. Leipzig ist aufgewacht!“, sagt der Dresdener Pegida-Gründer. Er werde keine lange Rede halten, sondern schlägt nur ein kleines Experiment vor. Jeder solle mal den linken Arm ausstrecken und versuchen, sich eine Armlänge Abstand zum Nachbarn zu verschaffen. (Anspielung auf OB Reker von Köln …)

Natürlich klappt das Experiment nicht, weil der Platz einfach zu voll ist. Bachmann grüßt die Leipziger von Filip Dewinter von Flaams Belang. Er habe das gleiche Experiment am Wochenende in Belgien versucht und es habe nicht geklappt... Also müssten andere Lösungen her, als die von Frau Reker vorgeschlagenen.

Bachmann verabschiedet sich mit den Worten: „Wir sind gekommen um zu bleiben und wir bleiben um zu siegen.“

19:57   Nun erscheint eine polnischstämmige Rednerin, die zunächst mit einer Merkelmaske eine fiktive Merkel-Rede hält, zum Beispiel den Amtseid der Kanzlerin zitiert … und die dann in Schelte an die Kanzlerin übergeht.

Die Rednerin appelliert an die Polizei, weiter interne Berichte an die Öffentlichkeit zu lassen. Sie prophezeit, dass die Wahrheitslawine immer größer werden wird.

Die Legiden hätten die eigentlichen Versprechen gegeben und gehalten: „Wir kommen wieder, wir werden da sein und wir werden das Land nicht untergehen lassen. Wir werden kämpfen gegen Sie – gegen Sie, Frau Merkel!“

19:50  „Was wir hier erleben, sind die Auswirkungen der amerikanischen Außenpolitik“, so Markus Johnke. Beim Krieg im Nahen Osten gehe es keinesfalls darum Terror zu bekämpfen oder "Demokratie" in diese Länder zu bringen, sondern um eine geplante saudiarabische Öl-Pipeline nach Europa. „Es geht nur ums fette Geld und alles was uns hier erzählt wird, ist gelogen", so Johnke.

Die amerikanischen Außenpolitiker brüsteten sich derzeit sogar vor den Medien, dass sie das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland stören konnten. „Die wollen Europa im Chaos versinken lassen, damit wir ja nicht auf dumme Gedanken kommen, und Frieden mit Russland schließen.“

„Wir müssen dafür sorgen, dass wir unsere Grenzen endlich schließen“, Schengen solle ausgesetzt und die innere Sicherheit wiederhergestellt werden.

Den Leuten, die auf der Gegenseite stünden und „irgendwelche Lichter halten“, ruft er zu:

„Ihr seid pseudo-links, ihr seid irregeleitet, ihr seid Antidemokraten, ihr seid Spinner!“ Der Widerstand in Deutschland brauche jeden, auch die aufrichtigen Linken.

Leipzigs OB ruft er zu: „Jung, komm zur Besinnung oder hau ab!“

19:42  Er zieht die Bilanz von einem Jahr Legida: Man habe zehntausende Euros ausgegeben, und zehntausende Arbeitsstunden investiert, schlaflose Nächte verbracht, Ärger mit Ehefrauen, Freunden und Arbeitgebern riskiert. Einige haben ihre Arbeitsplätze verloren.

Die „Gegendemonstranten“ von der Antifa seien staatlich finanziert und enorm gewaltbereit: Ca. 150 angebrannte Autos. 100 verletzte, teilweise schwerverletzte Demo-Teilnehmer, ein Rentner wurde ins Koma geprügelt.

„Trotzdem stehen wir noch hier. Nichts wird uns aufhalten unsere Ziele zu erreichen.“

Er liest die Dresdener Thesen vor. Kompletter Text hier als PDF nachzulesen.

19:35  Jetzt geht es los. "Wir sind das Volk"-Rufe begrüßen den ersten Redner am Podium.

"Einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag an alle Unterstützer und Mitstreiter von Legida!", ruft er. Der voll gefüllte Platz sei der Lohn für den Mut und die Hartnäckigkeit des vergangenen Jahres.

19:28  Ein Videoclip / Song mit dem  Titel "German History" läuft als Vorprogramm. Er zeigt unter anderem die Gründung der DDR und andere wichtige Ereignisse.

19:25  Jetzt verliest ein Redner die polizeilichen Belehrungen. Laut Augenzeugen ist der Platz vor dem Naturkundemuseum dicht gefüllt. Deutschland-Fahnen, Sachsen-Fahnen und Wirmer-Fahnen sind zu sehen. Viele Dresdener sind an ihren bekannten Plakaten und Bannern zu erkennen.

19:18  Das Dresdener Team hat seinen symbolischen „Braunen Mob“ mitgebracht – den bekannten Wischmopp, der öfter das Pegida-Podium in Dresden ziert. Er wird mit Gelächter begrüßt. Immer noch lassen sich die Organisatoren Zeit mit der offiziellen Eröffnung.

19:13  Das Orga-Team verkündet: "Weil der Verkehr relativ blockiert" gewesen sei, warte man noch auf einige Nachzügler. Das angereiste Pegida-Team aus Dresden ist schon vor Ort. In der Ferne hört man die Pfiffe der Gegendemonstranten.

19:10  Die Kundgebung hat noch nicht begonnen, doch die Demonstranten rufen schon mal Sprech-Chöre: "Merkel muss weg!" und "Wir sind das Volk". Über 3.000 Zuschauer folgen jetzt dem Livestream.

19:05 Die Veranstaltung von Legida/ Pegida beginnt mit Verzögerung! Auch der Livestream aus Leipzig lässt auf sich warten. 

18:30  Festerling-Statement zu Köln wird erwartet: Bei der vergangenen Dresdener Pegida-Demo waren die Silvester-Übergriffe in Köln noch ganz frisch und wurden nur angeschnitten. In der vergangenen Woche hatte Tatjana Festerling auf Youtube ein Video veröffentlicht, in dem sie Innenminister de Maiziere einige unbequeme Fragen stellte. Unter anderem hieß es darin: 

Warum hat niemand aus de Maizière's Verantwortungsbereich gesehen, dass sich bundesweit Asyl-Forderer und migrantische Männer “mit nordafrikanischem und arabischem Aussehen” derartig organisieren und in einer konzertierten Aktion gemeinsam angreifen können?
Wie will dieser Minister uns Bürger, vor allem uns Frauen, vor den entfesselten Männern mit Koran in der Hand schützen?

Aus Pegida-Kreisen hieß es, dass Festerling heute noch einmal Köln thematisieren wird.

17:55  Die Legida-Organisatoren distanzieren sich von Gewalt - und weisen auf Verantwortung der Gegenseite hin.

In einem Facebook-Beitrag, der gestern auf der Seite des Büdnisses erschien hieß es:

"Bezogen auf einige zu lesende Apelle im Internet, und bezogen auf die Ereignisse und Zwischenfälle auf PEGIDA oder LEGIDA Demos, möchten wir nocheinmal darauf hinweisen, dass wir vom Orgateam LEGIDA der dezidierten Aufassung sind, dass es maßgeblich, primär hier in Leipzig von der Mobilmachung und den teilweise grundgesetzwidrigen Aktionen, Blockaden, der Hetze und der Gewalt der sogenannten "Gegenseite" abhängt, ob es friedlich ist, oder nicht.

Wir wollten noch nie Gewalt oder Stress, auch nicht mit der Polizei.
Wir bleiben von unserer Seite her wie immer friedlich, stark und besonnen!"

17:50  In Leipzig sollen 2500 bis 3000 Polizisten im Einsatz sein. Das meldet die Leipziger Volkszeitung. Sie berichtet von einem Polizei-Hubschrauber, der über Stadt kreist und zwei Wasserwerfern, die bereits gesehen wurden. Die sächsischen Beamten werden von Kräften aus anderen Bundesländern und der Bundespolizei unterstützt. Das Aufgebot ist so stark, wie schon lang nicht mehr. Im Dezember hatte es in Leipzig nach einer anderen rechtskonservativen Kundgebung Straßenschlachten und Krawalle mit dutzenden verletzten Polizisten gegeben, die von linken Gegendemonstranten ausgingen.

+++Beginn des Live-Tickers! +++

Heute abend findet in Leipzig die Kundgebung zum 1-jährigen Bestehen der Bürgerbewegung “Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes” statt. Die Dresdener Pegida-Organisatoren haben ihren Besuch und mehrere Redner angekündigt. Auftreten werden unter anderem Markus Johnke, Tatjana Festerling, Lutz Bachmann, Siegfried Daebritz, der Schweizer Edigenosse Ignatz Bearth, Michael Viehmann und die Rednerin Helene aus Chemnitz.

Da in Leipzig mit heftigen, teilweise gewaltbereiten Gegendemonstrationen aus der linken Szene zu rechnen ist, baten die Legida-Organisatoren, Teilnehmer aus anderen Städten schon ab 18.00 anzureisen. Es ein gemeinsamer, gesicherter Weg zum Naturkundemuseum stattfinden, der am McDonalds am Hauptbahnhof startet. Zum Parken wurden die Parkhäuser Hauptbahnhof oder Höfe am Brühl empfohlen.

Lichterkette gegen Legida

Die Initiative „Leipzig bleibt helle“, die vom ehemaligen Thomaskirchenpfarrer Christian Wolff ins Leben gerufen wurde, hat zu einer Lichterkette gegen den Legida-Geburtstag aufgerufen. Unterstützt wird die Aktion von Leipzigs OB Jung, Parteien, Verbänden und Gewerkschaften, Kirchen, dem BMW- und Porsche-Werk Leipzig, der Leipziger Messe GmbH.

Aus der Landespolitik wollen laut Wolff neben Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) auch der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) und Sachsens stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) an der zentralen Kundgebung vor der Thomaskirche teilnehmen, heißt es in einer aktuellen Erklärung von „Leipzig bleibt helle“. Distanziert hat sich von dem Aufruf die CDU – mit der Begründung, dass bei der Lichterkete es vor allem um das Eintreten für ein Europa der offenen Grenzen gehe. Dies stehe den Bemühungen der Bundesregierung entgegen, die Flüchtlingszahlen einzugrenzen, so CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla.

Der CDU-Kreisvorsitzende Robert Clemen aus Leipzig teilte am Sonntag mit: Als Institution entsage man der Veranstaltung. Die Union habe sich im vergangenen Jahr nicht an Demonstrationen beteiligt. „Wir werden jetzt auch nicht an einer sozialdemokratisch organisierten Geburtstagsfeier für Legida teilnehmen.“, so Clemen laut LVZ

“Rapefugees not welcome”-Skandal

Währenddessen stellte der Leipziger Anwalt und Grünen-Politiker Jürgen Kasek eine Strafanzeige gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann. Dieser hatte sich auf Facebook mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck „Rapefugees not welcome“ präsentiert – bezugnehmend auf die Kölner Sex-Attacken von Silvester, an denen laut Polizeiangaben frisch eingetroffene Asylbewerber beteiligt waren.

Kasek erklärte nun gegenüber LVZ.de: „Das ist keine Satire. Das ist Volksverhetzung.“ Eine Anzeige wegen des Straftatbestands sei deshalb am Freitag per Fax an die Staatsanwaltschaft Dresden gegangen. (rf)

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