Pegida oder das böse rechte Volk? Empörung nach TU-Dresden-Studie: Leser fordern Wahrheit! + Fotos

Empörung breitet sich in Foren aus gegenüber den Mainstream Medien und den deutschen Politikern der großen Parteien für ihre Fehleinschätzungen und Beschimpfungen von PEGIDA. Die Leserbriefspalten sind voll davon, seit …

Empörung breitet sich in Foren aus gegenüber den Mainstream Medien und den deutschen Politikern der großen Parteien für ihre Fehleinschätzungen und Beschimpfungen von PEGIDA. Die Leserbriefspalten sind voll davon, seit eine Studie der TU Dresden heute feststellte:

Hier demonstriert „Sachsens gebildete Mittelschicht“ heute in Epoch Times zu lesen
Darin heißt es: „Der „typische“ PEGIDA-Demonstrant entstammt der Mittelschicht, ist gut ausgebildet, berufstätig, verfügt über ein für sächsische Verhältnisse leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, ist 48 Jahre alt, männlich, gehört keiner Konfession an, weist keine Parteiverbundenheit aus und stammt aus Dresden oder Sachsen.“   
Eine Veröffentlichung der 19 PEGIDA  Punkte und eine Entschuldigungen an die PEGIDA Demonstranten werden von den Lesern der großen Medien gefordert. Wir haben die Foren von Spiegel Online und FAZ beobachtet, nachdem sie heute über die Studie der TU Dresden berichtet haben. Hier einige der am häufigsten wiederkehrenden Meinungen.
In Spiegel Online gab es über 500 Leserkommentare, bis das Forum geschlossen wurde:
Da heißt es dann: „So, so…  und ich dachte, aufgrund der Medienberichterstattung in der letzten Zeit wären die PEGIDA-Anhänger allesamt Rechtsradikale und Nazis. Da hat man von seiten der Medien wohl nicht genau hingesehen und hingehört.“ Und es geht in diesem Ton weiter: „Tja, liebe Redakteure, wenn ich diese Untersuchung mit der Titulierung und Einordnung der Demonstranten in den Medien vergleiche, sehe ich in dem bösen "L"-Wort einen Wutausbruch über die zumindest in großen Teilen schlampige Recherche und nicht gerade sachliche Berichterstattung.“
Und die Zukunft wird mahnend beschworen: „Solange sich in der Presse, auch im Spiegel, nicht endlich wieder ein wertungsfreier, alle Seiten beleuchtender Duktus durchsetzt, werden sie auch in Zukunft weiter Lügenpresse rufen. Und das mit Recht, auch wenn die Wortwahl problematisch sein mag.“
Offensichtlich bricht schon jetzt die bisher schweigende Mehrheit das Schweigen? Denn in einem Kommentar heißt es: „Vielleicht ist die Mittelschicht doch nicht nur schweigend … das könnte schon beunruhigend für die etablierten Parteien sein, wenn der größte Bevölkerungsanteil, der, der nicht bei Frauentausch und Gala-Presse auftaucht, plötzlich sichtbar wird. Das sind die, die was zu verlieren haben. Das sind die, die geregelter Arbeit nachgehen. Das sind die, die Steuern zahlen. Das sind die, die sich immer alles gefallen lassen. Denen das Rentenniveau gekürzt wird und die keinen Lobby-Posten bekommen. Die schweigende Mehrheit?“
Und ein weiterer Leser wird noch konkreter: „Drucken Sie endlich das Positionspapier der PEGIDA ab. Und meine persönliche Meinung ist, dass sich nach dieser Studie Herr Jäger und Herr Özdemir und einige andere Politiker öffentlich entschuldigen sollen.“
Die Epoch Times hatte es längst veröffentlicht: Online lesen: Hier geht es zum Positionspapier der Pegida
Und: "PEGIDA: Warum das Medientheater um Pegida das eigentliche Problem ist"
Auch die Leser der FAZ meldeten sich spontan zu Wort, kaum war die Studie der TU Dresden erschienen:
So meint ein Leser, dass die Politiker ratlos dastünden „und erst die Forscher der Universität müssen durch mühevolle Befragungen aufklären, wer denn da eigentlich demonstriert und was er wohl will. Und das bei Tausenden. Wenn es noch eines Beleges bedurft hätte, dass die Politik wenigstens zu diesen Demonstranten jegliche Verbindung verloren hat – die TU Dresden hat ihn mit ihrer Untersuchung geliefert.“ Und ein anderer Leser meint, dass die Politiker die Medien als ihre Sprachrohre nutzten, um „alle als Rassisten, Nazis oder Mischpoke zu diffamieren.“ Da hätten sie allerdings ein Eigentor geschossen, denn Pegida repräsentiere unterdessen einen Schnitt durch die gesamte Bevölkerung, wie es auch 1989 der Fall war.  

Zwar wird auch die Studie mehrfach angezweifelt, denn eine derartige Umfrage bzw. die Antworten daraus wären „in keiner Weise repräsentativ und sollte erst gar nicht veröffentlicht werden, weil die Aussagen wertlos sind.“ Aber ein anderer Leser ist der Meinung, dass die Anzahl der Teilnehmer in direkter Korrelation zum Widerstand durch Politiker und Medien gestanden hätte und je mehr die Nazi- und andere Keulen geschwungen wurden, desto grösser wäre der Zulauf. Selbst der geduldige Michel hätte Grenzen. Er schließt mit der Feststellung: „Mich überraschen diese Umfrageergebnisse überhaupt nicht – Der Druck steigt im Maschinenraum.“

Und ein weiterer Leser behauptet, dass die Politik ängstlich spüre, wie hier und jetzt Leute demonstrieren, die die Zeche laufend zahlen, und nicht Leute, die man mit Wahlgeschenken ködern könne. Darum gäbe es die Diffamierungsversuche zwecks Einschüchterung. Und auch er schließt mit den orakelhaften Worten: „Der Druck steigt im Maschinenraum.“ (rls)