Playboy-Umfrage: Steinmeier ist Mann des Jahres 2017 – Gauland und Schulz vorn in Kategorie „nervigster Mann“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist laut einer "Playboy"-Umfrage für die Deutschen der Mann des Jahres 2017. Im Bereich Unterhaltung liegt Schauspieler Elyas M'Barek vorn. Die Kategorie "nervigster Mann" führen AfD-Chef Alexander Gauland und SPD-Chef Martin Schulz an.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist für die Deutschen laut einer „Playboy“-Umfrage der Mann des Jahres 2017. Auf Platz zwei im Bereich Politik kam der in der Türkei inhaftierte Journalist Deniz Yücel, wie die am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Mafo.de für das Magazin ergab. Im Bereich Unterhaltung liegen Schauspieler Elyas M’Barek und Bayern-Trainer Jupp Heynckes vorn. Die Kategorie „nervigster Mann“ führen AfD-Chef Alexander Gauland und SPD-Chef Martin Schulz an.

Auf den Bundespräsidenten, der nach dem Jamaika-Aus eine stabile Regierungsbildung angemahnt hatte, entfielen im Themenfeld Politik 11,3 Prozent der Stimmen. Der deutsch-türkische Journalist Yücel, der seit Februar 2017 wegen angeblicher „Terrorpropaganda“ inhaftiert ist, kam auf acht Prozent.

Im Themenbereich Unterhaltung punktete der Schauspieler M’Barek insbesondere bei den Frauen (11,4 Prozent weibliche und 5,7 Prozent männliche Stimmen). Für den Zweitplatzierten Heynckes, der nach seiner Rückkehr aus der Rente den FC Bayern aus der Krise geholt hatte, votierten überwiegend Männer (10,3 Prozent männliche und 3,5 Prozent weibliche Stimmen). Gleichauf mit Heynckes lag Moderator Jan Böhmermann, der in der letztjährigen Umfrage Mann des Jahres 2016 geworden war.

Zum nervigsten Mann 2017 wählten die Befragten AfD-Chef Alexander Gauland (17,4 Prozent). Auf den Plätzen zwei bis fünf der Umfrage folgen SPD-Chef Martin Schulz (13,1 Prozent), Tennis-Legende Boris Becker (12,1 Prozent), FDP-Chef Christian Lindner (7,6 Prozent) sowie CSU-Chef und Noch-Ministerpräsident Horst Seehofer (7,3 Prozent).

Das Meinungsforschungsinstitut Mafo.de befragte für den „Playboy“ rund 1060 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männer. (afp)