„Politisch widerlich und dümmer als die Polizei erlaubt“ – SPD-Stegner kritisiert Rainer Wendt nach Aussagen zu Freiburger Mord

SPD-Vizechef Ralf Stegner nannte die Äußerungen von Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt zu dem Mord in Freiburg, "politisch widerlich und dümmer als die Polizei erlaubt".

Nach dem Tod der 19-jährigen Maria L. sagte der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt:

„Dieses und viele andere Opfer würde es nicht geben, wäre unser Land auf die Gefahren vorbereitet gewesen, die mit massenhafter Zuwanderung immer verbunden sind. Und während Angehörige trauern und Opfer unsägliches Leid erfahren, schweigen die Vertreter der `Willkommenskultur`. Kein Wort des Mitgefühls, nirgends Selbstzweifel, nur arrogantes Beharren auf der eigenen edlen Gesinnung. Die grausame Seite dieser Politik wird abgewälzt auf die Opfer und auf eine seit Jahren kaputt gesparte Polizei und Justiz. Und so wachsen die Gefahren für unser Land beständig.“

Für diese Aussagen erntet Wendt nun heftige Kritik. SPD-Vizechef Ralf Stegner nannte die Äußerungen „politisch widerlich und dümmer als die Polizei erlaubt“, berichte „Focus-Online“.

Auch von der Konkurrenz hagelte es Kritik: Laut „Focus“ sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, Wendt würde mit seiner Aussage das Opfer verhöhnen. „Es ist unerträglich, dass das Mordopfer noch einmal missbraucht wird, um gegen Flüchtlinge zu hetzen,“ so Malchow. (so)