Razzien gegen unregistrierte männliche Migranten: Drogen, Diebstahl, mehrere Identitäten

Die Polizei führt gezielte Razzien in verschiedenen deutschen Regionen durch und überprüft junge männliche Migranten. Diese Einwanderer sind meistens nicht registriert, haben mehrere Identitäten und stehen unter dem Verdacht Straftaten begangen zu haben.

In Dortmund in Nordrhein-Westfalen und Ellwangen in Baden-Württemberg führte die Polizei am Donnerstag Razzien durch. Damit wollten die Beamten vor allem die nicht registrierten Flüchtlinge ausfindig machen und mögliche Straftaten prüfen. 

Während der Überprüfung hunderter männlicher Migranten gab es mehrere Festnahmen unter anderem wegen Drogen- und Diebstahlsdelikten, berichtet Deutsche Wirtschafts Nachrichten unter Berufung auf das Regierungspräsidium Stuttgart.

Demnach wurden in Ellwangen rund 60 Nordafrikaner festgenommen, die sich der Registrierung bislang entzogen hatten. Diese Männer hatten auch keinen Antrag auf Asyl gestellt und stehen unter dem Verdacht Straftaten begannen zu haben. 

An der Aktion waren laut "DWN" Hunderte Polizisten, Reiterstaffel und Diensthundeführerstaffel im Einsatz.

In Dortmund durchsuchte die Polizei am Donnerstag eine Asylunterkunft. 

Bei diesem Einsatz wurden rund 50 Männer deren Identität von den Einsatzkräften nicht festgestellt werden konnte, zur Befragung auf die Polizeistation mitgenommen.  

Die Beamten gaben laut "DWN" an, dass es "konkrete Erkenntnisse" gibt, wonach in der Erstaufnahme "vermehrt Straftaten durch allein reisende junge nordafrikanische Männer, die sich zum Teil mit falschen Identitäten in unserem Land aufhalten, begangen werden".

Sie werden auch des Drogenhandels und Diebstahls verdächtigt und besaßen zum Teil verschiedene Pässe und Personalausweise. Es wurden auch mehrere Handys bei den Verdächtigen gefunden. 

Die Aktionen der Polizei beschränkten sich nur auf alleinreisende Männer. Familien und Frauen waren laut Beamten von den Überprüfungen nicht betroffen.

Bei den Razzien gehe es auch darum die echten Kriegsflüchtlinge zu schützen. Diese Menschen würden durch jene Straftäter diskreditiert und gerieten unter Generalverdacht. (so)