Sachsen: Bundespolizei nimmt dutzende irakische Migranten in Gewahrsam

Die Bundespolizei hat in Sachsen nahe der Grenze zu Polen 40 irakische Migranten in Gewahrsam genommen. Die Asylsuchenden kamen mit dem Lastwagen von der Türkei.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch im sächsischen Bad Muskau nahe der Grenze zu Polen 40 irakische Migranten in Gewahrsam genommen.

Nach eigenen Angaben seien die Frauen, Männer und Kinder, die offenbar einer Großfamilie angehörten, mit einem Lastwagen von der Türkei zur polnisch-deutschen Grenze gebracht worden, teilte die Bundespolizei in Pirna mit. Demnach soll sich der Schleuser mit dem Fahrzeug abgesetzt haben, während die Gruppe zu Fuß nach Deutschland gelangte.

Den Angaben zufolge hatte sich in der Nacht ein Taxifahrer an die Polizei gewandt. Er berichtete demnach von Ausländern, die „nach Berlin oder Frankfurt“ gebracht werden wollten. Daraufhin habe die Bundespolizei in Bad Muskau mehrere Gruppen von Migranten ausfindig gemacht. Bei der Suche kam demnach auch ein Hubschrauber zum Einsatz.

Die Menschen würden nun vernommen, „um an die Hintermänner der Schleusung zu gelangen und um Aufschluss über den tatsächlichen Reiseweg zu erlangen“, erklärte die Bundespolizei. Nach einer ersten Einschätzung seien sie „in einem guten gesundheitlichen Zustand“. Eine Frau klagte demnach über Kreislaufbeschwerden und wurde versorgt. (afp)

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