Sachsen: Innenminister Ulbig legt Zahlen offen – 46 Prozent Migranten aus Maghreb-Staaten sind kriminell

Insgesamt begingen Zuwanderer im Zeitraum von Januar bis September 2016 7579 aufgeklärte Straftaten. Doch fielen Syrer, Afghanen und Iraker dabei statistisch kaum ins Gewicht. Die meisten Straftaten wurden von nordafrikanischen Staatsbürgern begangen.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (53,CDU) veröffentlicht aktuelle Zahlen zur Ausländerkriminalität in 2016. Demnach sind in Sachsen 46 Prozent der Zuwanderer aus Tunesien, Algerien und Marokko (Maghreb) kriminell. Dies berichtet die „Bild-Zeitung“.

Insgesamt begingen Zuwanderer im Zeitraum von Januar bis September 2016 7579 aufgeklärte Straftaten. Doch fielen Syrer, Afghanen und Iraker dabei statistisch kaum ins Gewicht. Dagegen seien Asylbewerber aus Nordafrika oft Mehrfach-Intensiv-Täter. Unter den Tätern aus den Maghreb-Staaten stammen diese vor allem aus Algerien und Tunesien.

Ein besonders hoher Anteil Krimineller gebe es bei den Zuwanderern aus Algerien. Drei Viertel der zugewanderten Algerier traten als Tatverdächtige in Erscheinung.

Diebstahl und Raub waren die häufigsten Straftaten

Die meisten der 7579 begangenen Straftaten waren Diebstähle und Raub (5288). In 2214 Fällen kam es zu Körperverletzung und 169 waren Sexualstraftaten. Nur drei Jahre zuvor hatte die Polizei 25 derartige Fälle in Sachsen registriert.

Sachsen schiebt nordafrikanische Intensivtäter konsequent ab

Sachsen schob seit April konsequent nordafrikanische Intensivtäter (23 Tunesier) ab. Es sei bislang das einzige Bundesland, das von “der Möglichkeit der Rückführung mit Charterflügen Gebrauch macht“, so Innenminister Ulbig.