SPD beginnt Bundesparteitag in Berlin

Die SPD hat ihren Bundesparteitag in Berlin begonnen. Auf der Tagesordnung stand am Mittag zunächst die Rede von Parteichef Martin Schulz. Im Anschluss sollten die rund 600 Delegierten über die Aufnahme von Gesprächen mit der Union über eine Zusammenarbeit bei der Regierungsbildung beraten.

Die SPD hat am Donnerstag ihren Bundesparteitag in Berlin begonnen. Auf der Tagesordnung stand am Mittag zunächst die Rede von Parteichef Martin Schulz.

Im Anschluss sollten die rund 600 Delegierten über die Aufnahme von Gesprächen mit der Union über eine Zusammenarbeit bei der Regierungsbildung beraten. Danach stellt sich Schulz zur Wiederwahl als Parteichef.

In dem Antrag der Parteiführung zur Aufnahme von Gesprächen mit der Union wird eine Festlegung auf die Möglichkeit einer großen Koalition vermieden. Vielmehr soll es sich um ergebnisoffene Gespräche handeln.

Es gibt aber auch Forderungen, eine Neuauflage des Regierungsbündnisses mit CDU und CSU auszuschließen. Darauf zielen besonders Änderungsanträge der Jungsozialisten. Mehrere führende SPD-Politiker warnten im Vorfeld allerdings davor, sich einer Verantwortung für die Regierungsbildung zu entziehen.

Am Donnerstagabend ist noch die Neuwahl der stellvertretenden Parteivorsitzenden vorgesehen. Am Freitag und Samstag entscheiden die Delegierten über weitere Mitglieder der Parteiführung sowie zahlreiche Anträge zu inhaltlichen und organisatorischen Fragen. (afp)

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