Update: Ladenbesitzer können in Geschäfte zurück – Sprengfalle am Potsdamer Weihnachtsmarkt gefunden

Die Polizei konnte die Sprengfalle vom Potsdamer Weihnachtsmarkt erfolgreich entschärfen. Sie geht davon aus, dass der Weihnachtsmarkt morgen wie gewohnt öffnen kann.

Die Polizei geht davon aus, dass der Weihnachtsmarkt morgen wie gewohnt öffnen kann, twittert die Polizei Brandenburg.

Nun werden Spürhunde das Gebiet durchsuchen, um sicher zu gehen, dass es keine weiteren Pakete gibt. Wann Sperrkreis-Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist ungewiss. Ladenbesitzer konnten zu ihren Geschäften zurückkheren, um persönliche Dinge zu holen.

Der Sperrkreis bleibt noch bestehen. (20:00 Uhr).

Sprengstoffverdacht in Potsdam

Wegen eines Sprengstoffverdachts hat die Polizei Teile der Potsdamer Innenstadt abgeriegelt. Betroffen von der Sperrung sei auch der Weihnachtsmarkt, teilte die Polizei am Freitag auf dem Onlinedienst Twitter mit.

Spezialkräfte der Bundespolizei seien in der brandenburgischen Landeshauptstadt eingetroffen, um den verdächtigen Gegenstand zu untersuchen, der in einer Apotheke abgegeben worden war.

Um 17.08 Uhr gab die Polizei schließlich bekannt, dass es sich bei dem Gegenstand um eine „Unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtung“ (USBV) handelt. Die USBV wurde erfolgreich entschärft.

Nägel in Zündvorrichtung gefunden

In der Zündvorrichtung befanden sich „Kabel, Batterien, und Nägel“, gab die Polizei um 18.48 Uhr bekannt. Die Sperrungen um den Weihnachtsmarkt sind noch nicht aufgehoben.

Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz mit zwölf Toten am 19. Dezember 2016 werden in diesem Jahr bundesweit Weihnachtsmärkte besonders geschützt.

Die Sicherheitsbehörden sehen zwar keine akute Anschlagsgefahr, sprechen aber von einer „abstrakten Gefährdungslage“.

Auf vielen Weihnachtsmärkten wurden Betonbarrieren errichtet, außerdem sind mehr Polizisten in Uniform und in Zivil unterwegs. (afp)

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