Steinmeier begrüßt Einrichtung von Monitoring-Mission in Kolumbien

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Verabschiedung einer Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Einrichtung einer Monitoring-Mission in Kolumbien begrüßt. Das sei eine Nachricht, die Hoffnung mache, sagte Steinmeier am Dienstag. „Denn sie …

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Verabschiedung einer Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Einrichtung einer Monitoring-Mission in Kolumbien begrüßt. Das sei eine Nachricht, die Hoffnung mache, sagte Steinmeier am Dienstag. „Denn sie ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Beendigung des jahrzehntelangen bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Sie wird auch in der kolumbianischen Bevölkerung das notwendige zusätzliche Vertrauen in den Erfolg des Friedensprozesses schaffen.“

Mit der Einigung zur Entwaffnung und der Anrufung des Sicherheitsrats hätten die kolumbianische Regierung und die Rebellenorganisation Farc eines der schwierigsten Verhandlungskapitel auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden abgeschlossen. „Hierfür gebührt Ihnen Anerkennung und Respekt. Die Bundesregierung, insbesondere Tom Koenigs, der Beauftragte des Bundesministers des Auswärtigen für den Friedensprozess in Kolumbien, bleibt zu einer Ausweitung ihres Engagements für den Frieden und die Sicherheit Kolumbiens bereit“, sagte Steinmeier. Kolumbien und die Farc hatten sich in der vergangenen Woche darauf geeinigt, einen Waffenstillstands und die späteren Niederlegung der Waffen durch die FARC-Kämpfer von einer Mission der Vereinten Nationen und der Gemeinschaft der Länder Lateinamerikas und der Karibik (CELAC) überwachen zu lassen.

(dts Nachrichtenagentur)