Steinmeier beim Papst: Gespräch über Ökumene und Flüchtlinge

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft heute im Vatikan erstmals mit Papst Franziskus zusammen. Bei der Privataudienz dürfte im Jubiläumsjahr der Reformation das Verhältnis von evangelischer und katholischer Kirche ebenso Thema sein wie die internationale Lage und die weltweiten Migrations- und Flüchtlingsbewegungen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen. Es ist das erste Mal, dass er mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche zusammentrifft.

Zu den Gesprächsthemen dürfte im Jubiläumsjahr der Reformation das Verhältnis von evangelischer und katholischer Kirche ebenso gehören wie die internationale Lage und die weltweiten Migrations- und Flüchtlingsbewegungen. Als Protestant hat sich Steinmeier immer wieder für die Ökumene und den interreligiösen Dialog eingesetzt.

Nach der Audienz beim Papst besucht der Bundespräsident die katholische Hilfsorganisation Sant’Egidio.

Die Organisation setzt sich unter anderem für Migranten und Obdachlose ein und gilt als Musterbeispiel für gelungenes soziales Engagement. Sie hat weltweit Ableger, darunter auch in Deutschland. (dpa)