Steuerhinterziehung: Strafbefehl gegen Sparkassenverbandschef und Ex-CSU-Mann Fahrenschon

Gegen den Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbands, Georg Fahrenschon, wurde ein Strafbefehl beantragt. Der frühere CSU-Politiker bestätigte den Vorwurf am Dienstag gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Die Staatsanwaltschaft München hat einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung gegen den Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Georg Fahrenschon, beantragt.

Der frühere CSU-Politiker bestätigte den Vorwurf am Dienstag gegenüber der „Bild“-Zeitung. Grund sei die verspätete Abgabe seiner Steuererklärungen für die Jahre 2012 bis 2014, sagte der 49-Jährige.

Er habe seine Einkommen- und Umsatzsteuererklärung der entsprechenden Jahre erst 2016 eingereicht, sagte Fahrenschon weiter. Die Staatsanwaltschaft werte das Versäumnis als vorsätzliche Steuerhinterziehung.

„Ich habe den erlassenen Strafbefehl nicht akzeptiert, sondern bitte das zuständige Gericht um eine vollständige und gerechte Bewertung des Sachverhalts“, sagte Fahrenschon der „Bild“.

Fahrenschon war von 2002 bis 2007 Bundestagsabgeordneter und von 2008 bis 2011 bayerischer Staatsminister der Finanzen. Ende November 2011 wurde er zum DSGV-Präsidenten gewählt. (afp)

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