Stuttgart: Linksextremist (18) schlägt AfD-Stadtrat (57) aus Gruppe heraus mit Holzlatte nieder – Meuthen: „Stumpfe, brutale Gewalt“

Linksextremisten haben den AfD-Stadtrat Eberhard Brett in Stuttgart auf offener Straße abgefangen und zusammengeschlagen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 57-Jährige auf dem Weg zu einem AfD-Parteitreff zur Vorstellung der Bundeskandidaten, als ihm einer der Wegelagerer (18) eine Holzlatte über den Kopf schlug.

In Stuttgart ist der AfD-Stadtrat Eberhard Brett am Donnerstagabend offenbar aus einer Gruppe Linksextremisten heraus überfallen und zusammengeschlagen worden.

Linksextremer Hinterhalt

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde ein 57-jähriger Mann auf dem Weg zu einer AfD-Veranstaltung von einem 18-Jährigen mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen.

Die 43-jährige Begleiterin des Angegriffenen erhielt demnach von einem anderen Tatverdächtigen offenbar einen Schlag in den Rücken.

Nach Polizeiangaben versammelten sich am frühen Abend an einer Stadtbahnhaltestelle eine Gruppe von 40 bis 50 Menschen, die mutmaßlich dem linken Spektrum zuzurechnen seien. Aus dieser Gruppe heraus habe der 18-Jährige den 57-Jährigen angegriffen.

Gegenüber der „Bild“ erklärte der überfallene Politiker die Situation:

Auf der Straße versperrten sie mir den Weg.“

(Eberhard Brett, 57, Mitglied Bundeschiedsgericht der AfD)

Stadtrat im Krankenhaus, Täter laufen gelassen

Er habe eigentlich nur durch die Menge gewollt und dabei die Aktentasche schützend vor sich gehalten. Dann habe ihn ein Schlag auf den Hinterkopf getroffen:

Plötzlich lag ich auf dem Boden. Drei, vier Leute wollten mich attackieren. Zum Glück kam schnell die Polizei.“

(Stadtrat Eberhard Brett)

Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Laut „Bild“ erlitt der Abgeordnete eine Platzwunde samt Gehirnerschütterung.

Der Angreifer wurde vorläufig festgenommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt.

Meuthen: „stumpfe, brutale Gewalt“

Der AfD-Landesverband Baden-Württemberg nannte die Attacke „brutal und perfide“. Sie reihe sich ein „in die große Zahl weiterer Angriffe gegen unsere Mitglieder und Wahlkämpfer“.

Brett, der auch Mitglied im Bundesschiedsgericht der Partei ist, soll nach AfD-Angaben von den Angreifern zunächst als „Nazi“ beschimpft worden sein.

Parteichef Jörg Meuthen erklärte, es sei „erschreckend“, wie viel „stumpfe, brutale Gewalt“ der AfD derzeit entgegen schlage.

Ob der Staatsschutz in diesem Fall politischer Kriminalität eingeschaltet wurde, ist aktuell nicht bekannt.

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