Tödliches Messer-Drama in Öhringen: 17-Jähriger sticht 19-Jährigen auf ehemaligem LAGA-Gelände nieder

Zu einer Auseinandersetzung mit tödlichem Ausgang kam es auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau an der Haller Straße in Öhringen. Ein 19-Jähriger brach nach einem Messerstich schwer verletzt zusammen und verstarb nur Stunden später im Krankenhaus.

Nur noch ein in Trauer abgelegter Teddybär mit „I love you“, eine Kerze und der Rest eines Polizeiabsperrbandes erinnerten am nächsten Tag an die schreckliche Tat, die am Abend zuvor an dieser Stelle geschah…

Mittwochabend, 11. Oktober 2017, kurz vor 20 Uhr: Auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau in Öhringen (Hohenlohekreis/Baden-Württemberg) kommt es zwischen einem 17-jährigen Jugendlichen und einem 19-jährigen jungen Mann zu einer tragischen Auseinandersetzung.

In deren Verlauf fügte der Jüngere dem Älteren offenbar eine Stichverletzung am Bauch zu. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige.“

(Polizeibericht)

Zeugen des Vorfalls alarmierten umgehend den Rettungsdienst, der den 19-jährigen Öhringer mit polnischer Nationalität in ein Krankenhaus brachte.

Dort erlag der junge Mann gegen 23 Uhr seinen schweren Verletzungen.“

(Polizeipräsidium Heilbronn)

Noch am Abend wurde der 17-jährige Deutsch-Türke ihm Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung verhaftet werden.

Mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Heilbronn soll der Jugendliche am heutigen Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Ermittlungen zu dem tödlichen Streit übernahm die Kriminalpolizei Künzelsau.

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