Um üppige Medienpensionen zu sichern: Höhere GEZ-Gebühren gefordert

Die öffentlich-rechtlichen Sender fordern höhere Rundfunkgebühren, um damit die Pensionen ihrer Ex-Mitarbeiter zu refinanzieren.

Den öffentlich-rechtlichen Medienunternehmen wie ARD oder ZDF fehlen einem Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zufolge 2,2 Milliarden Euro. Diese werden sie nun mit höheren GEZ-Gebühren ausgleichen, meldet die “Junge Freiheit” und beruft sich auf “BILD”.

BILD berichtete im Februar, dass die Sender in den kommenden vier Jahren 1,4 Milliarden Euro für Pensionen werden ausgeben müssen. Rücklagen für zukünftige Pensionen sind darin noch nicht eingeschlossen.

Derzeit decken 13,50 Euro von den jährlichen GEZ-Gebühren die Renten von früheren Mitarbeitern der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Das reicht für aktuelle und spätere Renten aber nicht aus. Im Gespräch sei daher eine Anhebung der GEZ-Gebühren um 25 Cent im Monat. Die KEF fordert die Medienunternehmen auf, die Pensionen zu sichern. (kf)

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