Unerlaubtes Feuerwerk in Leipzig: „Deutsche Gesetze gelten nicht für uns“

Migranten in Leipzig forderten vier Tage vor Silvester mit Knallern und Feuerwerkskörpern die Polizei heraus.

In Leipzig haben sich Polizeibeamte über den Kommentar mehrerer Migranten geärgert.

Wie „TAG24“ berichtet, hatten es die Männer bereits vier Tage vor Silvester in der Leipziger Innenstadt richtig knallen lassen – mit Böllern und Feuerwerkskörpern.

Als die Polizei einschritt und die Männer darauf hinwies, dass das Zünden von Silvesterraketen vor dem eigentlichen Jahresende nicht gestattet sei, hätten diese darauf geantwortet, dass die deutschen Gesetze nicht für sie gelten würden. Das sagte Polizeihauptkommissar Dietrich gegenüber der Nachrichtenseite. Man habe Ermittlungen aufgenommen, heißt es.

Fraglich bleibt, woher die Männer am Mittwochabend die Pyrotechnik hatten, denn offiziell durften Feuerwerkskörper erst ab Donnerstag verkauft werden.

Grundsätzlich ist das Entzünden von Pyrotechnik in Deutschland nur in der Zeit vom 31. Dezember bis zum 1. Januar erlaubt. Wer vorher schon ein Feuerwerk zünden will, muss nach Tschechien fahren. Hier ist es im Gegensatz zu Deutschland gesetzlich erlaubt, Pyrotechnik der Klasse I und Klasse II ganzjährig zu verkaufen und abzubrennen. Logischerweise müssen die Knallkörper und Raketen denn auch auf tschechischem Boden gezündet werden – der Import nach Deutschland ist strengstens untersagt und kann mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro bestraft werden.

(mcd)

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