Urteil gegen selbsternannten Berliner „Emir“ Ismet D. erwartet

Der Mann aus dem Stadtteil Moabit steht seit etwa eineinhalb Jahren vor Gericht, weil er zusammen mit einem Komplizen Islamisten in den Jahren 2013 und 2014 bei der Reise in das Bürgerkriegsland Syrien geholfen haben soll.
Titelbild
(Symbolfoto)Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Epoch Times19. Juli 2017

Das Berliner Kammergericht will am Donnerstag (11.00 Uhr) das Urteil im Prozess gegen den mutmaßlichen Terrorunterstützer und selbsternannten „Emir“ Ismet D. verkünden. Der Mann aus dem Stadtteil Moabit steht seit etwa eineinhalb Jahren vor Gericht, weil er zusammen mit einem Komplizen Islamisten in den Jahren 2013 und 2014 bei der Reise nach Syrien geholfen haben soll. Diese wollten sich dort der Dschihadistengruppe Dschunud al-Scham anschließen.

D. und sein Mitangeklagter sollen der Organisation zudem Geld und Ausrüstung geschickt haben. Der selbsternannte „Emir“ war Vorsitzender des im Februar verbotenen Moscheevereins „Fussilet 33“, der als Treffpunkt von radikalen Islamisten galt. Auch Anis Amri, der im Dezember bei Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen tötete, soll dort verkehrt haben.

Siehe auch:

Drei IS-Terrorverdächtige in Berlin festgenommen

„Salafistische Zelle“ ausgehoben: Italienische Polizei nimmt Islamisten in Berlin fest

 



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion