Vollsperrung A20 – Ostseeautobahn nun beidseitig nicht mehr befahrbar

Ein Teil der Ostseeautobahn A20 ist auf über 100 Meter in sich eingebrochen und bei Tribsees voll gesperrt.

Ein Teil der Autobahn A20 ist in sich zusammengebrochen. Wegen des moorigen Untergrunds ist der Bereich am Fluss Trebel seit dem Frühjahr auf etwa 100 Metern Länge abgesackt. Ein Ingenieurbüro vermutet, dass tragende Betonpfähle in der bis zu 20 Meter starken Torfschicht gebrochen sein könnten.

Nun sind beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Polizei Stralsund meldet am 9. Oktober auf twitter:

„Aus Sicherheitsgründen ist es nunmehr erforderlich, über die ausgewiesenen Umleitungsstrecken L 19 (über Bad Sülze und Sanitz) auszuweichen, um in Richtung Rostock/Lübeck zu fahren. Der Verkehr wird dazu an der Anschlussstelle Tribsees entsprechend von der A 20 heruntergeführt.“

Video: Total-Kollaps: Ostseeautobahn A20 bei Tribsees bricht in sich zusammen

Es herrscht Vollsperrung. Fahrer werden gebeten auf die Landstraße 19 auszuweichen.

 

Bereits seit dem Frühjahr wurde ein Absinken der Fahrbahn bemerkt. „Zuletzt sackte die Straße bei laufendem Verkehr um zwei Zentimeter täglich, vorher war es ein halber Zentimeter“, erklärte der Baufachmann Ronald Normann vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Güstrow.

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