Weitere sexuelle Übergriffe in Schwimmbädern: Verdächtige wieder auf freiem Fuß

Die sexuellen Übergriffe auf Frauen und Kinder in Schwimmbädern mehren sich. Nach Bornheim, meldet nun auch Dresden und Hanover von sexuellem Missbrauch durch Asylbewerber in den Hallenbädern. Die Tatverdächtigen wurden nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen sprach sich bereits gegen ein generelles Schwimmbadverbot für männliche Flüchtlinge aus. Dies wird auch in der Stadt Bornheim bei Bonn praktiziert. Es sei fraglich, ob dieses Verbot praktisch durchsetzbar und juristisch haltbar sei, sagte ein Sprecher der Gesellschaft, nach sexuellen Belästigungen im Schwimmbad von Bornheim. 

Nun wurden wieder sexuelle Missbräuche durch männliche Asylbewerber in Schwimmbädern gemeldet. 

Im Georg-Arnhold-Bad in Dresden sollen am Samstag-Nachmittag vier Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren sexuell missbraucht worden sein.

"Gegen 16.15 Uhr meldeten sie dem verantwortlichen Bademeister, dass sie gerade von zumindest einem Mann mehrfach unsittlich berührt wurden", so ein Polizeisprecher, berichtet mopo24.de.

Nach Eintreffen der Polizei konnten die Mädchen den Beamten den Tatverdächtigen zeigen. Die Polizei nahm den 19-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan vorläufig fest. Darüber hinaus konnte auch die Identität zweier Landsleute festgestellt werden

Laut "Mopo24" nahm die Dresdner Kriminalpolizei die Ermittlungen auf, musste den 19-Jährigen aber zwischenzeitlich wieder frei lassen. 

Sexuelle Übergriffe: 17-Jähriger festgenommen

Weitere sexuelle Missbräuche wurden in einem Schwimmbad in Hannover gemeldet. Ein 17-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan hat im Aqua Laatzium am Freitag-Nachmittag zwei Kinder und eine 18-Jährige sexuell belästigt.

Zwei Mädchen (8 und 9 Jahre) wurden von dem Afghanen im Nichtschwimmerbecken unter Wasser mehrfach unsittlich berührt und gestreichelt, dies berichteten die Kinder ihren Eltern, so die "Bild". 

Auch eine 18-jährige Frau wurde von dem Mann unsittlich berührt. Sie hörte zufällig das Gespräch der Kinder mit ihren Eltern und schaltete daraufhin die Verantwortlichen im Schwimmbad ein. Diese alarmierten die Polizei.

Der Asylbewerber wurde noch im Schwimmbad von der Polizei verhaftet. Er muss sich wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Beleidigung auf sexueller Basis verantworten. Laut "Bild" wurde der Jugendliche nach seiner Befragung wieder auf freien Fuß gesetzt. (so) 

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