Wendt: „Lebenswirklichkeit hat Goethe-Uni eingeholt“ – Präsidentin warnt vor sexuellen Übergriffen

Im vergangenen Jahr ließ man DPoIG-Chef Rainer Wendt an der Frankfurter Goethe-Uni nicht zu Wort kommen. Jetzt hat die "Lebenswirklichkeit die Uni eingeholt".

„Die ersten Ergebnisse der Verhandlungen lassen mehr Fragen offen, als sie beantworten“, erklärt der Bundesvorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft ,Rainer Wendt, in einem Interview mit der „Allgemeine Zeitung“. In den Koalitionsverhandlungen der GroKo gäbe es nirgends Antworten auf drängende Fragen wie Grenzschutz oder Abschiebung.

Die Zuwanderung von mehr als eineinhalb Millionen Menschen unterschiedlicher Nationen in den letzten drei Jahren habe zu einem spürbaren Anstieg von Gewalttaten geführt, die Zeche dafür zahlten die Kriminalitätsopfer. Die staatlichen Strukturen seien jahrzehntelang vernachlässigt worden, der schlanke Staat entpuppe sich als schwacher Staat. Die Menschen hätten Angst und Wut, egal was die Statistiker erzählen würden, sagt Wendt.

Mit der Sprache fängt es an

Weiter mahnt der Polizeigewerkschafter vor einem zunehmenden Autoritätsverlust des Staates. Dieser mache sich nicht nur bei den uniformierten Kräften bemerkbar, sondern auch bei anderen öffentlich Beschäftigten des Staates, wie Lehrern und Angestellten des Rathauses, der Bahn, dem Jobcenter und dem Finanzamt. Dabei stellt er fest, dass solch eine Entwicklung nicht selten mit einer Verrohung der Sprache einhergeht.

Wenn Lehrkräfte als „Faule Säcke“, Polizistinnen und Polizisten als „Bastarde“ und die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes pauschal als „Kostenfaktoren mit zwei Ohren“ verunglimpft werden, muss man sich über Autoritätsverlust nicht wundern“, kritisiert Wendt.

Verniedlichung gefährlicher Aktivitäten

Was die Ausschreitungen linksautonomer Gewalttäter, wie etwa bei den G20-Krawallen in Hamburg betrifft, sei laut Wendt auch eine Debatte darüber notwendig, wie mit linker Gewalt umgegangen wird. Auch hier würden die Probleme häufig mit der Sprache und einer damit einhergehenden „Verniedlichung gefährlicher Aktivitäten“ beginnen:

Wer an der Planung und Vorbereitung von Gewalt gegen Einsatzkräfte der Polizei oder das Eigentum von Menschen beteiligt ist, darf nicht länger als „Aktivist“, „Autonomer“ oder gar „Demonstrant“ bezeichnet werden. Das sind kriminelle Handlungen und diejenigen, die sie begehen, sind Kriminelle.“

Frankfurter Uni muss Lehrgeld zahlen

Der Polizist und CDUler Rainer Wendt hat seit Beginn der Flüchtlingskrise kein Blatt vor den Mund genommen und vor den importierten Problemen immer wieder gewarnt statt sie schönzureden. Immer wieder ist seine Stimme in den Medien zu hören, denn er ist einer, der sich innerhalb der Polizei auskennt. Er weiß, wo die Schwachstellen liegen, er weiß, was das Land für seine Sicherheit braucht.

Ende Oktober vergangenen Jahres war ein Vortrag mit ihm an der Goethe-Universität in Frankfurt geplant. Er sollte über „Polizeialltag in der Zuwanderungsgesellschaft“ sprechen. Kritiker warfen ihm daraufhin Rassismus  und „Racial Profiling“ vor – also Polizeikontrollen aufgrund von Hautfarbe und Herkunft. Linke Krawallmacher und rund 60 Dozenten schafften es damals, seinen Auftritt zu verhindern. Aus Angst vor Protesten sagte die Professorin, die Wendt eingeladen hatte, die Veranstaltung ab.

Nun hat die „Lebenswirklichkeit die Uni eingeholt“, schrieb der Gewerkschaftler am Wochenende auf Facebook, denn seit einigen Wochen kommt es auf dem Campus Westend und im direkten Umgeld zu sexuellen Angriffen auf Studentinnen. Die Universitätspräsidentin Birgitta Wolff gab am Freitag ein Warnschreiben an alle Studenten und Mitarbeiter der Hochschule heraus. Darin heißt es:

Der oder die Täter sind trotz polizeilicher Ermittlungen noch nicht gefasst. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, bei Aktivitäten rund um den Campus vor allem in den Abend- und Nachtstunden besondere Vorsicht walten zu lassen.“

„Focus“ schreibt dazu: Seit Oktober sind vier Fälle bekannt geworden, in denen ein Unbekannter Studentinnen jeweils gegen Mitternacht auf dem Campus aufgelauert hat. Er soll die Frauen belästigt und begrapscht haben. Anschließend habe er versucht, die Frauen in ein Gebüsch zu zerren, um sie dort zu vergewaltigen. In allen Fällen konnten sich die Opfer wehren und den Angreifer in die Flucht schlagen. Eine Frau wurde jedoch verletzt und musste ins Krankenhaus.

Laut Polizei habe ein „orientalisch bis nordafrikanisch“ aussehender junger Mann mit starkem Akzent in mindesten drei Fällen Studentinnen zwingen wollen, ihn mit der Hand zu befriedigen. In einem Fall sei ihm dies gelungen. Das schreibt die „Frankfurter Neue Presse“ – und: Der Pressesprecher der Uni sprach zudem von einem Fall, bei dem das Opfer ins Krankenhaus gekommen sei. Eine Bestätigung der Polizei gibt es hierzu bislang nicht.

Hier fühlt man sich sofort an die ermordete Freiburger Studentin Maria erinnert. Auch hier lauerte der Täter nachts auf sein Opfer. Maria war auf dem Heimweg von einer Studenten-Party.

Wendt fühlt sich nun in seiner Aufklärungsarbeit bestätigt und wendet sich auf Facebook an seine Kritiker: Und wenn jetzt das Augenmerk auf der Suche nach einen Nordafrikaner liegt, ist das kein Racial Profiling, nur damit das schon mal klar ist, liebe Professorinnen und Professoren! Genau das hätte ich vortragen wollen, man wollte es nicht hören. Ich vertraue auf die Professionalität meiner Kolleginnen und Kollegen, die mit der Realität des Lebens umzugehen wissen, jedenfalls besser, als die Damen und Herren Unterzeichner des schäbigen Denunziantenbriefes über mich.“

 

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