Zwölf Prozent weniger Fluggäste in Tegel im Oktober wegen Air-Berlin-Pleite

Die Air-Berlin-Krise wirkt sich sichtbar auch die Berliner Flughäfen aus. Die Fluggastzahlen in Berlin nahmen insgesamt um sechs Prozent ab, am Flughafen Tegel sogar um zwölf Prozent.

Wegen der Pleite von Air Berlin sind am Berliner Flughafen Tegel im Oktober deutlich weniger Passagiere abgeflogen und gelandet als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Die Fluggastzahlen seien gegenüber Oktober 2016 um knapp zwölf Prozent zurückgegangen, teilte am Sonntag der Flughafenbetreiber mit. In Schönefeld wuchs die Passagierzahl zwar um 3,3 Prozent – doch insgesamt verzeichnete der Betreiber ein Minus von rund sechs Prozent.

Damit wirke sich die Air-Berlin-Krise sichtbar auf die Berliner Flughäfen aus, erklärte der Betreiber. In den ersten zehn Monaten des Jahres lagen die Passagierzahlen demnach aber im Plus.

Knapp 29.000 Fluggäste flogen ab Tegel und Schönefeld, 4,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Starts und Landungen stieg von Januar bis Oktober um 1,3 Prozent auf fast 240.000. (afp)