Österreich: Muslime mit Zweitfrau beziehen bis zu 3000 € Sozialhilfe

Epoch Times, Dienstag, 2. Februar 2016 18:40
In ihren muslimischen Herkunftsländern können sich nur wohlhabende Männer mehr als eine Frau leisten. Hier muss der Mann für eine Zweit- oder Drittfrau aufkommen. In Österreich und in Deutschland erledigen das die Jobcenter. Was in arabischen Ländern durch den finanziellen Background eines Mannes reguliert wird, ist im christlichen Abendland für jeden armen Schlucker zu haben.
Symbolbild
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Foto: Peter Macdiarmid/Getty Image

Österreich rechnet mit derzeit 45.000 positiven Asylbescheiden. Von diesen werden aller Voraussicht nach sieben Prozent oder 3.150 Personen einen Job finden. Weitere 38.700 werden in die Mindestsicherung fallen, schätzt das Finanzministerium. Viele der Menschen werden in Wien leben.

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"Mini-Harems" in Deutschland und Österreich

Aufgrund ihres muslimischen Glaubens können diese Personen standesamtlich mit einer "offiziellen" Ehefrau und nach islamischem Recht mit einer Zweitfrau verheiratet sein. Theoretisch können Muslime laut Koran vier Frauen gleichzeitig haben. Nach einer Scheidung, kann jeweils eine weitere Frau "nachrutschen".

In Deutschland ist dies ein offenes Geheimnis. Laut der AG Integration der Polizeidirektion Berlin leben in der deutschen Hauptstadt bis zu 20 Prozent der Muslime in Bigamie und betreiben damit ihren kleinen, vom Sozialamt finanzierten "Mini-Harem".

In Wien ist das wohl ähnlich. Bigamie ist in Österreich strafbar und kann mit bis zu drei Jahren Haft geahndet werden. In Deutschland sieht es genauso aus. Doch nachweisen kann man dies in der Regel nicht.

So rechnet sich die Zweitfrau

Ein Asylberechtigter in Wien kassiert für sich und seine "offizielle" Hauptfrau jeweils 620,87 Euro Mindestsicherung. Für die vier Kinder stehen 894,04 Euro zu Buche (je Kind 223,51 Euro). Wenn in diesem Haushalt eine Zweitfrau wohnt, bekommt diese 620,87 Euro. Dem Haushalt stehen somit 2.756,65 Euro netto zur Verfügung und das ganz legal.

Gelingt es der Zweitfrau den Familienanschluss zu verheimlichen, sagt sie zum Beispiel, dass sie Alleinerziehende sei und den Kindsvater nicht kenne, kommt die Dreierbeziehung mit vier Kindern auf stattliche 2.963 Euro Sozialhilfe, so die österreichische Kronen-Zeitung. Nachweisbar ist dieser Sozialbetrug in der Praxis kaum.

Aus dem Wiener Rathaus wird dies indirekt bestätigt: "Die MA 40 prüft genau, bisher ist uns aber noch kein Bigamie-Fall bekannt", meldet die Zeitung. "Im Verdachtsfall folgen Hausbesuche", so eine Sprecherin der Sozialstadträtin Sonja Wehsely.

Die Berliner Migrationsbeauftragte Jenny Brautzsch weiß da mehr: "Wir werden sehr oft getäuscht." In einem konkreten Fall fiel das Doppelspiel eines Mannes erst nach Jahren auf. Die Kinder aus zwei Ehen entdeckten in der gemeinsamen Schule, dass sie denselben Vater hatten.

Von der Zweitfrau zur Zeitfrau

Dem schiitischen muslimischen Mann finden sich genügend Möglichkeiten, seine Frauenliebe zu legalisieren. Was in anderen Kulturen als unmoralisch gilt, ist hier erlaubt und wird hier mit einer Koranauslegung legitimiert. Diese Islamform kommt vor allem im Iran und im Irak, dem Libanon, Aserbaidschan und Bahrain hauptsächlich vor.

Es ist dem Manne erlaubt, eine Zeitehe oder auch Genussehe mit einer Frau einzugehen. Dies beinhaltet eine Zeitdauer von einer halben Stunde bis hin zu maximal 99 Jahren.

Von den sunnitischen Muslimen wird diese Form der Ehe weitgehend abgelehnt. In Saudi-Arabien gibt es eine weit verbreitete Abart, die sich Misyar nennt.

Kritiker sehen in der Zeitehe eine Nähe zur Prostitution.

(sm) 

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