Ein Toter und 15 Verletzte durch Sturm in Frankreich

Der Sturm "Eleanor" hat am Mittwoch in Frankreich zu schweren Behinderungen geführt: Die Regionalflughäfen in Straßburg und Basel-Mülhausen im Grenzgebiet zu Deutschland wurden vorübergehend gesperrt. Mindestens neun Menschen wurden verletzt.

Durch das Sturmtief „Eleanor“, das in Deutschland unter dem Namen „Burglind“ Schäden verursachte, sind am Mittwoch in Frankreich ein Mensch getötet und mehrere weitere verletzt worden.

Ein Skifahrer sei auf einer Piste in Morillon in den französischen Alpen von einem Baum erschlagen worden, teilte die Polizei mit.

Darüber hinaus seien nach einer vorläufigen Bilanz 15 Menschen durch den Sturm verletzt worden, vier von ihnen schwer, sagte ein Sprecher des Zivilschutzes der Nachrichtenagentur AFP. Sie wurden zum Teil von umstürzenden Bäumen oder herabfallenden Gegenständen getroffen.

Die Regionalflughäfen in Straßburg und Basel-Mülhausen-Freiburg im Grenzgebiet zu Deutschland wurden wegen des Sturms vorübergehend gesperrt, wie die Betreiber mitteilten. Auch der Eiffelturm in Paris wurde wegen Windböen von bis zu hundert Stundenkilometern geschlossen.

Rund 200.000 Haushalte vor allem im Norden Frankreichs waren nach Angaben der Behörden ohne Strom. In Deutschland wurden wegen des Sturmtiefs auf mehreren Abschnitten Fernverkehrsstrecken der Bahn gesperrt. (afp)

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