FPÖ-Chef: Köpfe der Regierungsparteien – Kern und Kurz – nur „vorgeschobene Marionetten“ – Jemand anders zieht die Fäden

Seit Anfang der Woche ist es Gewissheit: In Österreich finden Neuwahlen statt. Mitten im Wahlkampf lässt FPÖ-Chef Strache mit einer Theorie auf Facebook aufhorchen. Er wirft den Köpfen der Regierungsparteien vor, nur "vorgeschobene Marionetten" zu sein.

In Österreich finden am 15. Oktober vorgezogene Wahlen statt. Ein neuer Nationalrat wird gewählt. Die Spitzenpolitiker der verschiedenen Parteien befinden sich im Wahlkampfmodus. Auch der Chef der Freiheitlichen Partei Heinz-Christian Strache.

Der FPÖ-Frontmann nutzt unter anderem Facebook als Plattform für den Wahlkampf. Dort postete er am Dienstag einen Beitrag, der aufhorchen lässt. Der Post soll veranschaulichen, wer in den Regierungsparteien eigentlich die Fäden zieht.

„Die ÖVP macht die ‚Erneuerung‘ ja fast zu einer stetigen abgelutschten Marketingstrategie… Die sogenannte ‚NEUE ÖVP‘ ist jedenfalls ein alter Hut (siehe VP-Plakate 1995), nur ohne Mascherl!,“ schreibt Strache auf Facebook.

Strache: Regierungsparteien werden vom Alt-Partei-System gesteuert

Danach konkretisierte der Freiheitliche seine Vermutung – wer das eigentliche Sagen in den Regierungsparteien hat. „Bei der SPÖ zieht offensichtlich Gusenbauer und bei der ÖVP ziehen Schüssel und Pröll im Hintergrund die Alt-Partei-System-Fäden. Kern und Kurz sind nur deren vorgeschobene Marionetten!“, so Strache.

Zudem appelliert der FPÖ-Chef an die Wähler: „Überwinden wir gemeinsam diese gescheiterte rot-schwarze Regierung, welche unserem Heimatland einen massiven Schaden zugefügt hat.“ (so)