Zwei Fälle in Klagenfurt

Österreich: Asylbewerber warfen sich vor Autos - Neue Schmerzensgeld-Masche?

Epoch Times, Dienstag, 8. März 2016 12:10
Ein Mann warf sich in Kärnten vor ein Auto, anscheinend mit der Absicht, Schmerzensgeld zu bekommen. Der Autofahrer und Zeugen sprachen gegenüber der Polizei von einer fingierten Aktion. Der Asylbewerber aus dem Iran blieb unverletzt.
Symbolbild
Symbolbild
Foto: Tim Boyle/Getty Images

Am Samstag gegen 19 Uhr warf sich in der Innenstadt der Kärntener Hauptstadt Klagenfurt ein Asylbewerber (27) vor ein fahrendes Auto. Anscheinend handelte es sich um eine geplante Aktion. 

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Ein Polizist sagte: "Der Mann wurde ins Klinikum gebracht, wo Ärzte allerdings keine Verletzungen feststellen konnten."

Wie Augenzeugen berichteten, soll der Iraner am Straßenrand gewartet haben und dann vor den Wagen gesprungen sein, der im Schritttempo nach einem Parkplatz in der Domgasse Ausschau hielt.

Weil gleich mehrere Zeugen von einer "provozierten Aktion" gesprochen hatten, ermittelt die Polizei nun wegen Betrug gegen den iranischen Asylbewerber.

Rainer Dionisio, der Polizeisprecher, sagte: "Es gibt Aussagen, die den Schluss zulassen, dass der Unfall von dem Mann provoziert wurde." Allerdings sei dies reine Spekulation, ob er tatsächlich hinter einem Lastwagen am Straßenrand gewartet hatte, um gegen das Auto zu laufen.

Deshalb wurde auch der Fahrzeuglenker wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt, schreibt die "Kleine Zeitung".

Kurz zuvor, wieder in Klagenfurt, Fall 2

Offenbar hat die Masche System: Nur wenige Stunden vorher passierte ein ähnlicher Vorfall in derselben Stadt. Dabei war einem Autofahrer im Klagenfurter Stadtteil St. Ruprecht ein Mann aus einer Gruppe Migranten auf die Motorhaube gesprungen. 

Der Autofahrer fuhr aus Angst vor den Begleitern des Mannes vorerst weiter, brachte dann aber eine Anzeige wegen Sachbeschädigung bei der Polizei vor. "Eine Fahndung läuft", bestätigte ein Polizist, die "Krone" berichtete. Der Mann konnte bisher nicht gefunden werden.

Die Ermittler gehen auch von der Möglichkeit aus, dass die "Opfer" es offensichtlich auf Schmerzensgeld abgesehen hatten. (sm)



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