Schweden: Jugendbanden jagen Polizisten durch No-Go-Area in Trollhättan – Im Lidl verschanzt, bis Verstärkung kam

No-Go-Areas in Schweden gibt es offiziell nicht, jedoch "besonders empfindliche Gegenden", was im Prinzip dasselbe ist. In einer westschwedischen Industriestadt jagten jetzt bis zu 30 Personen die Polizei, die sich in einem Lidl-Markt verschanzte. Erst als Verstärkung mit spezieller Ausrüstung eintraf, konnte die Gegend zurückerobert werden. Verhaftungen gab es keine.

Im westschwedischen Trollhättan randalierten am Sonntagabend mehr als 20 junge Männer, schossen mit Raketen herum und brannten Autoreifen auf der Straße an. Als die Polizei vor Ort eintraf, wechselte die Aggressivität der Randalierer vom öffentlichen Eigentum gegen die Ordnungshüter und ihre Fahrzeuge.

Mit Steinen und Feuerwerkskörpern machten sie nun Jagd auf die Polizisten, wie „RT“ berichtet. Ein Augenzeuge erzählte dem schwedischen „Expressen“:

Ich war auf dem Weg nach Hause von meinen Eltern, als ich ein Feuerwehrauto sah, dass in Richtung Krongården abbog. Als es zum Stillstand kam, sah ich, dass das Feuerwehrauto selbst Feuer gefangen hatte. Überall lagen lose Pflastersteine herum. Die Polizei konnte nicht eingreifen. Ich vermute, dass sie mit Steinen beworfen wurden. Also zogen sie sich zurück und verschanzten sich in einem Lidl-Supermarkt.“

(Augenzeuge)

Die verwendeten großen Steine verursachten an den Polizeifahrzeugen schwere Schäden. Erst nach drei Stunden konnte die speziell ausgerüstete Verstärkung die Situation unter Kontrolle bringen.

Die Ursache der Ausschreitungen ist bisher unbekannt. Laut „RT“ würden jetzt zuvor unbekannte schwedische Städte über die Grenzen des Landes hinaus Bekanntheit erlangen, als neue No-Go-Zonen.

Auch in Stockholm toben vermehrt Bandenkriege. Allein in diesem Jahr gab es 17 Schießereien mit zahlreichen Toten und Verletzten. Die Polizei der Hauptstadt untersucht derzeit 47 Morde und 57 versuchte Morde.

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