Wiener Schulärzte wollen nicht mehr impfen

Immer mehr Schulärzte an Wiener Schulen wollen nicht mehr Impfen, denn bei daraus resultierenden Schäden müssen sie selbst die Haftung dafür übernehmen. Eine Bündelversicherung für alle Schulärzte soll dem Problem nun Abhilfe verschaffen. Aber wie nützlich sind Impfungen wirklich?

Schulärzte an Wiener Schulen verweigern das Impfen der Kinder. Der Grund: Bei möglichen Schäden haftet der Arzt oder die Ärztin. Immer mehr Ärzte würden dem Beispiel folgen, sagen Elternvertreter eines Gymnasiums in Wien. Ihre Sorge sei, dass die Durchimpfungsrate dadurch sinkt.

„Der Wegfall dieses Angebotes stellt unserer Meinung nach eine enorme Verschlechterung für alle impfwilligen Eltern dar. Von nun an muss jeder selbst zeitgerecht dafür sorgen, dass sein Kind geschützt wird“, so eine Elternvertreterin gegenüber dem ORF.

Nach Problemen bei einer Impfung sei die rechtliche Lage im Herbst geklärt worden, bestätigt der Chef der Wiener Schulärzte Roman Häfele. Seitdem stehe fest, dass die Schulärzte haften.

Die Lösung des Problems soll nun eine Bündelversicherung für alle Schulärzte bringen. Bis es diese gibt, will man die Impfpässe der Kinder kontrollieren – fehlt eine Impfung, bekommen die Eltern eine Nachricht.

Empfohlen werden durch die Schulärztin vor allem Impfungen gegen Hepatitis B und Meningokokken C für die sechste Schulstufe, Masern-Mumps-Röteln für die siebente Schulstufe und Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Polio für die achte Schulstufe.

Schaden Impfungen mehr als sie nutzen?

Impfschäden sind in den letzten Jahren immer mehr in die Diskussion gekommen. 2016 nahmen fünf renommierte Ärzte in den USA Stellung zu Impfstoffen und deren tatsächlichen Nutzen. Jahrelange eigene Praxiserfahrungen und neue wissenschaftliche Studien zeichnen hierbei ein ernüchterndes Bild.

So berichtete Toni Bark, Doktor der Medizin, aus eigener Erfahrung: „… Die Kinder, die von anderen Praktiken zu mir kommen und oft vollständig geimpft sind, das sind in meiner Praxis die Kinder mit Asthma, Panikstörungen, OCD (psychische Zwangsstörung), PANDA (autoimmune und neuropsychiatrische Störung verbunden mit Streptokokken-Infektionen), Autismus, Asperger. Bei den Kindern, die in meiner Praxis nie geimpft wurden, sehe ich diese Probleme nicht. Ich habe nicht ein einziges ungeimpftes Kind, das an Asthma oder Lebensmittelallergien, Asperger oder Autismus, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erkrankt ist.“

Jack Wolfson, Kardiologe und Doktor der Osteopathie, ist der Meinung, dass Kinder durchaus den natürlichen Infektionen ausgesetzt werden sollten, denn nach seinen Berechnungen verhindern zum Beispiel die natürlichen Infektionen mit Masern und Mumps Millionen Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Die Zeitschrift „Atherosclerosis“ veröffentlichte im Juni 2015, dass Männer, die als Kinder Masern und Mumps hatten, 29% weniger Herzinfarkte erlitten und 17% weniger Schlaganfälle! Frauen, die ebenfalls in der Kindheit beide Infektionen erlebten, hatten ein 17% geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ein 21% geringeres Risiko für Schlaganfall.

Lee Hieb, Doktor der Medizin, fand heraus, dass es seit 2005 (und auch davor) in den USA keine Todesfälle durch Masern gab, aber es gab 86 Todesfälle hervorgerufen durch den MMR-Impfstoff (Masern, Mumps und Röteln-Impfstoff) – 68 von ihnen bei Kindern unter 3 Jahren und es verursachte fast 2.000 Behinderte…

Der Schweizer Naturheilpraktiker Andreas Bachmair hat seinen Behandlungsschwerpunkt auf Impfschäden gelegt. Auf seiner Web-Seite führt er eine Datenbank über Impfschadensmeldungen.

Siehe auch:

US-Ärzte gegen Impfungen: Mehr Schaden als Nutzen

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