„Den Sohn des Dickkopfs erledigen“: IS ruft zum Mord an Donald Trumps 11-jährigem Sohn auf

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat zum Mord am 11-jährigen Barron Trump aufgerufen. Die Nachricht wurde unter dem Hashtag "den Sohn des amerikanischen Dickkopfs erledigen" verbreitet.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat zur Ermordung von Barron Trump, dem 11-jährigen Sohn von US-Präsident Trump aufgerufen. Das berichten mehrere englischsprachige Medien übereinstimmend.

Ein Netzwerk des IS tauschte dazu sogar persönliche Details von Barron in den sozialen Medien aus – darunter auch die Adresse seiner Schule. Der Mordaufruf ist offenbar am 21. November von IS-Anhängern ausgeschickt worden.

Das „Middle East Research Institute“ (MEMRI) schrieb dazu:

„Am 21. November 2017 riefen die Unterstützer des Islamischen Staates (ISIS) in einer Aussendung zur Ermordung von Barron Trump auf. Sie veröffentlichten den Namen von Barrons Schule und eine Google-Karte, die den Standort zeigt.

Unter dem Hashtag „den Sohn des amerikanischen Dickkopfs erledigen“, schrieb ein IS-Unterstützer, der sich „Dak Al-Munafiqeen“ (arabisch für: „Angriff auf die Heuchler“) nennt: „Barron Trump besucht diese Schule in Washington“, gefolgt von einem Foto von Barron Trump. Der Mordaufruf wurde über viele weitere IS-Kanäle geteilt und weitergeschickt.“

Der IS verliert an Einfluss

Die Herrschaft der Dschihadistenmiliz steht im Nahen-Osten vor dem Aus. In Syrien und im Irak ist das „Kalifat“ besiegt, das in 2014 von den Islamisten ausgerufen wurde.

Im Januar 2016 hatte der IS in Syrien und dem Irak ein zusammenhängendes Gebiet von fast der Größe der Benelux-Staaten (Belgien, Niederlande, Luxemburg), also 76 500 Quadratkilometer. Bis heute haben die Terroristen über 81 Prozent dieser Gebiete wieder verloren.

Doch mit dem Ende des Kalifats ist die Miliz nicht verschwunden. Die Terrorzellen des IS operierten heute weitgehend unabhängig. Die Gefahr von Anschlägen in Europa sinkt durch die Niederlage des IS in Syrien und im Irak nicht. Wie es in den beiden vom Krieg geschundenen Ländern weiter geht, ist ungewiss.

„Wenn man sich die politischen Gegebenheiten in den Zonen ansieht, die von ISIS gesäubert wurden – im Wesentlichen verdrängt von der PKK und/oder Assad in Syrien und in sektarischen Milizen im Irak –, ist eine anhaltende Lösung des Konflikts zutiefst unwahrscheinlich,“ sagt IS-Experte Kyle Orton vom britischen Thinktank Henry Jackson Society zur „Bild“. (so)

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