Durchbruch: Brasilien bewilligt Hanfpräparat (CBD) für Krebskranke

Die brasilianische Regierung hat das Präparat “Real Scientific Hemp Oil” (RSHO) von Medical Marijuana, Inc. als verschreibungspflichtiges Krebsmedikament bewilligt. Es soll auch bei Epilepsie, Parkinsonkrankheit und chronischen Schmerzen verschrieben werden.

Mit der Zulassung des Hanfpräparates “Real Scientific Hemp Oil” (RSHO) der Firma Medical Marijuana, Inc. für Krebspatienten ist Brasilien den USA weit voraus. Das Medikament soll sicher und erschwinglich sein und auch bei Epilepsie, Parkinsonkrankheit und chronischen Schmerzen zum Einsatz kommen.

Brasilien macht den Weg frei

"Die brasilianische Regierung hat den Weg für Hanf-Cannabidiol-Öl in Brasilien frei gemacht. Wir zollen ihr aus mehreren Gründen höchsten Respekt dafür”, sagt Dr. Stuart W. Titus, Geschäftsführer von Medical Marijuana, Inc. "Brasilien ist ein Leuchtturm, wenn es darum geht, im Namen des Volkes zu handeln und unverzüglich und gewissenhaft Gesetze für die Gesundheit und das Wohl der Bürger – gerade auch der Kinder – zu erlassen.”

Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid wie THC und viele andere, nur dass es die Rauschwirkung von etwa THC nicht hat.

Die US-Regierung handelt im Namen der Profitgeier aus der Pharmaindustrie

Der US- Regierung geht es einzig darum, die Gewinne der Pharmakonzerne zu schützen. Marihuana ist für medizinische Zwecke auf Bundesebene weiterhin verboten. Dieses Verbot ist ein Schutzwall für den lukrativen Markt mit opioidhaltigen Präparaten, also Schmerzmitteln. Über Amerika schwappt nun eine ganze Welle Opioid-Toter. Diese Welle riss erst kürzlich den bekannten Musiker und Künstler Prince in den Tod.

"Heute hat jeder Brasilianer mit einer entsprechenden Krankheit Zugriff auf RSHO-Präparate, wenn er ein ärztliches Rezept und die von der Regierung akzeptierten Einfuhrpapiere vorlegt", heißt es in einem Pressetext zur Partnerschaft von Medical Marijuana, Inc. und HempMeds Brasil.

Im Labor geprüft und verifiziert

CBD- und Hanfprodukte sind bekannt dafür, gefälscht oder verunreinigt zu sein. Da es bei der Herstellung von Cannabis-Präparaten oftmals wie im Wilden Westen zugeht, verwenden einige Hanfzüchter giftige Pestizide, Herbizide und Extraktionslösungen. Doch Medical Marijuana, Inc. kooperiert mit einem Labor, in dem der CBD-Gehalt der Produkte quantifiziert und geprüft wird.

“Ich selbst habe die Präparate von Medical Marijuana in meinem Labor – CWClabs.com – bislang nicht testen lassen, aber wir sind darauf vorbereitet, dies mittels Flüssigchromatografie-Massenspektrometrie, LC/MS, zu tun. Zurzeit prüfen wir im Labor den CBD-Gehalt anderer Produkte, und wir haben eine auf Unterschieden in der Säulenretention beruhende Methode, die CBD von THC separiert”, erklärt dazu Mike Adams vom Gesundheitsportal “NaturalNews”.

Pharma-Riesen, Onkologen und Kliniken in ganz Amerika erwirtschaften mehrere Milliarden Dollar mit der Krankheit “Krebs”. Es liegt auf der Hand, dass das gesamte medizinische Establishment der USA Patienten nicht wirklich helfen will. Vielmehr erhält sich das System seine Patienten, um sie abzukassieren.

Cannabis stört das bestehende System

Und nun kommt Medizinisches Cannabis, stört die Alteingesessenen der Branche und könnte den geplanten Profit zunichte machen. Aus diesem Grund ist vom US-amerikanischen “Gesundheits”-System vehementer Widerstand gegen CBD und medizinisches Marihuana zu erwarten, obwohl solche naturbasierten Präparate zweifellos Leben retten, Leiden lindern und die Kosten der Krebstherapie erheblich reduzieren könnten.

“NaturalNews” kündigt daher an, Unternehmen wie Medical Marijuana, Inc. (und andere Hersteller von CBD-/Hanfpräparaten) dabei zu unterstützen, das korrupte regulative Regime zu erschüttern, das momentan die Bundesbehörden in Washington, D.C., wie die FDA (Behörde für Lebens- und Arzneimittel) und die EPA (Umweltschutzbehörde) besetzt.

Das Ziel dieser Behörden sei, die Menschen zu vergiften (mit Blei im Wasser und Unkrautvernichtern im Essen) und ihnen den Zugriff auf sichere, erschwingliche natürliche Medikamente zu verwehren, die Leben retten und medizinische Kosten überall im Land senken könnten, so die bekannte Gesundheitsseite.

Es sei außerdem ein Regulationssystem nötig, in dem potenzielle Konsumenten über die wahrheitsgemäße, wissenschaftlich geprüfte Wirksamkeit von CBD in der Behandlung von Krankheiten informiert werden können, ohne dass die jeweiligen Unternehmensmitarbeiter von der Federal Trade Commission (FTC) krimineller Machenschaften bezichtigt werden.

Bitte nicht noch mehr synthetische Wirkstoffe gegen Krebs!

Krebs gehört zu den häufigsten Todesursachen der Welt. Während die profitorientierte Krebsindustrie vorgibt, sich um das Heilmittel zu bemühen, und dafür Milliarden verschwendet, sind es in Wirklichkeit Pflanzenextrakte aus der Natur, die den Krebs heilen.

Ein kluger Mensch nimmt diese Pflanzen, bestimmt ihre phytochemischen Komponenten und macht sie sich in einer sicheren, reinen und wissenschaftlich geprüften Form verfügbar. Dann können sogar noch andere Menschen davon profitieren.

Brasilien ist auf diesem Gebiet in Führung gegangen. Es zeigt, wie ein politisch und wirtschaftlich gebeuteltes Land fortschrittlich und menschlich handeln kann.  

Hüten Sie sich vor CBD-Fälschungen und Imitaten mit Progesteron!

Hanfkonsumenten rät Mike Adams eindringlich, Wert auf strenge wissenschaftliche Analysen der Produkte zu legen. Fälschungen sind weit verbreitet. Außerdem tauchen immer wieder Imitate mit Progesteron auf, weil dies eine identische Molekülmasse hat. Labore sind aber nicht in der Lage,  die isobaren Moleküle zu separieren, weswegen der Betrug nicht auffällt.

Auf die "Reihenfolge" und Konzentration des CBD sollte geachtet werden.Auf die "Reihenfolge" und Konzentration des CBD sollte geachtet werden.Foto: fotolia.com

Die Molekülformel von Progesteron ist identisch mit der von Cannabidiol (CBD). Sie lautet C21-H20-O2. Stellen Sie sich das wie eine Menge Mikadostäbe vor. Ihr Mitspieler und Sie haben dieselbe Menge Stäbchen in der Hand, sie lassen sie jeweils fallen und dann liegen die Stäbe aber ganz unterschiedlich auf dem Tisch, obwohl es sich um dasselbe Holz und diesselbe Menge an Stäbchen handelt. (kf)

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