„Eager Lion“: USA und Jordanien leiten gemeinsames Militärmanöver mit 7.400 Soldaten aus 20 Ländern

Jordanien und die USA haben am Sonntag gemeinsame Militärmanöver unter Beteiligung von 7.400 Soldaten aus mehr als 20 Staaten gestartet. Die Übungen, an denen Soldaten aus der Golfregion, aus Europa, Asien und Afrika teilnehmen, dauern bis zum 18. Mai.

Jordanien und die USA haben am Sonntag gemeinsame Militärmanöver unter Beteiligung von 7400 Soldaten aus mehr als 20 Staaten gestartet.

Der jordanische General Chalid al-Schara, der die Übungen in seiner Heimat leitet, sagte, die Region sei „von Terror bedroht“. Umso wichtiger seien militärische „Koordinierung“ und der „Austausch von Fachwissen“.

Der stellvertretende Befehlshaber der US-Armee in der Region, US-Generalmajor Bill Hackman, bezeichnete das diesjährige Manöver mit dem Namen „Eager Lion“ als das „bislang größte und aufwändigste“. Höhepunkt werde der erstmalige Test von zwei B-1B-Langstreckenbombern der US-Luftwaffe sein.

Die Übungen, an denen Soldaten aus der Golfregion, aus Europa, Asien und Afrika teilnehmen, dauern bis zum 18. Mai. Jordanien erhält beträchtliche Finanzspritzen aus den USA. Das Königreich gehört dem US-geführten Militärbündnis zur Bekämpfung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak an.

US-Militärs bildeten in Jordanien eine kleine Gruppe sicherheitsüberprüfter Rebellen aus Syrien aus, ebenso irakische und palästinensische Sicherheitskräfte. (afp)