Frankreichs Umweltministerin Royal eröffnet UN-Klimakonferenz in Marrakesch

Im marrokanischen Marrakesch hat die UN-Klimakonferenz begonnen. Bei den Gesprächen beraten die mehr als 190 Teilnehmerstaaten über die Umsetzung des globalen Klimaschutzabkommens von Paris.

Im marokkanischen Marrakesch hat die UN-Klimakonferenz begonnen. Bei der Vorgängerkonferenz in Paris hätten die Teilnehmerstaaten „alle zusammen möglich gemacht, was als unmöglich galt“, sagte Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal, die Vorsitzende der Klimakonferenz COP21 im vergangenen Jahr, bei der Eröffnung der COP22 am Montag. Von den 192 Unterzeichnerstaaten hätten inzwischen hundert das Pariser Abkommen bereits ratifiziert.

Bei den Gesprächen, die bis zum 18. November dauern, beraten die mehr als 190 Teilnehmerstaaten über die Umsetzung des globalen Klimaschutzabkommens, das im Dezember 2015 in Paris beschlossen worden war. Es trat vor wenigen Tagen bereits in Kraft und sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber unter 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Die bisher vorliegenden nationalen Zusagen zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes reichen dazu allerdings bei weitem nicht aus. In Marrakesch geht es unter anderem um die Regeln für eine regelmäßige Überprüfung der Klimaschutzzusagen. Auf Ministerebene wird ab Dienstag kommender Woche beraten. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ist ab Montag kommender Woche vor Ort. (afp)