Französischer Soldat in Mali bei Einsatz gegen Extremisten getötet

Das französische Verteidigungsministerium in Paris erklärten am Donnerstag, ein Soldat sei bei einem "Zusammenstoß mit Terroristen" im Südosten Malis getötet worden.

Im westafrikanischen Mali ist ein französischer Soldat bei einem Einsatz gegen Extremisten getötet worden. Der Elysée-Palast und das Verteidigungsministerium in Paris erklärten am Donnerstag, der Soldat sei bei einem „Zusammenstoß mit Terroristen im Südosten des Landes“ getötet worden. In mehreren Landesteilen Malis kämpfen Dschihadisten gegen die Regierung.

Ein gepanzertes Fahrzeug der französischen Einsatztruppe in Mali wurde demnach zunächst mit einem Sprengsatz angegriffen. Nach der Bergung von zwei Leichtverletzten seien dann weitere Soldaten unter Beschuss geraten und einer von ihnen getötet worden. Seit Beginn des Einsatzes 2013 kamen damit insgesamt 17 französische Soldaten in Mali ums Leben.

Auch die Bundeswehr ist im Rahmen des UN-Einsatzes Minusma in Mali aktiv. In der Nacht zum Freitag reist Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) in das Land. Gemeinsam mit dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault sind zunächst Gespräche mit deutschen und französischen Soldaten geplant. Anschließend wollen Gabriel und Ayrault mit dem malischen Staatspräsidenten Ibrahim Boubacar Keita zusammentreffen. (afp)