Geoengineering gibt es, Chemtrails nicht und – Feuer, die Häuser pulverisieren, aber Bäume verschonen

Geoengineering, Chemtrails, Laserwaffen - das sind Themen, die die Menschen mehr denn je beschäftigen. Gibt es diese Dinge, oder sind es einfach nur Hirngespinste aus der Küche der "Verschwörungstheoretiker"?
Gibt es Geoengineering, Chemtrails, Laserwaffen? Diese Themen beschäftigen die Menschen mehr denn je. In der breiten Bevölkerung können sie nur schwer offen diskutiert werden. Denn wer Fragen stellt, oder an der offiziellen Version zweifelt, wird kurzerhand als  „Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt und mundtot gemacht. Doch was sagen angesehene Wissenschaftler zu diesen Themen – was sagen die Fakten?

Historische Beispiele für Geoengineering

Im Bericht Geo-Engineering – wirksamer Klimaschutz oder Größenwahn? auf der Webseite des Umweltbundesamtes, heißt es: „Was ist Geoengineering? Geoengineering umfasst bewusste und zielgerichtete – meist in großem Maßstab durchgeführte – Eingriffe in das Klimasystem mit dem Ziel, die anthropogene Klimaerwärmung abzumildern.“

Weiter steht dort:

„Die Idee des Geo-Engineering ist nicht neu. Bereits im vergangenen Jahrhundert wurden Geo-Engineering-Maßnahmen in verschiedenen Zusammenhängen vorgeschlagen. So diskutierten Wissenschaftler, durch Geo-Engineering-Maßnahmen die Erde in bis dahin für den Menschen nicht nutzbaren Regionen urbar zu machen. In Russland sollten zum Beispiel ganze Flüsse umgeleitet werden, um damit die mittelasiatischen Steppen zu bewässern. Die Sibirische Tundra sollte mit Hilfe eines Dammes durch die Beringstraße oder der Ausbringung von Russpartikeln aufgetaut werden.

In den 1950er bis 1970er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, in der Hochzeit des Kalten Krieges, wurden Geo-Engineering-Maßnahmen sogar für militärische Zwecke erwogen. Die militärische Forschung dachte an neue Methoden der Kriegsführung. So veröffentlichte 1955 der Mathematiker John von Neumann einen Artikel in der Zeitschrift „Fortune“, in der er Methoden der „klimatischen Kriegsführung“ aufzeigte. Durch Geo-Engineering-Maßnahmen sollte das Wetter für militärische Zwecke beeinflusst werden und u. a. Eisflächen zum Schmelzen gebracht werden. All diese Vorschläge verblieben – glücklicherweise – im Bereich der Theorie. Schon damals wurden vor allem die Wirkungen der jeweiligen Maßnahme und die technische Machbarkeit diskutiert. Mögliche Bedenken hinsichtlich der Realisierbarkeit, aber auch hinsichtlich unbeabsichtigter Nebenwirkungen auf den Menschen und die Umwelt wurden kaum thematisiert.“

Doch diese Ideen wurden weiterentwickelt, das belegen viele verschiedene Aussagen von Wissenschaftlern und Forschern.

Spezielle Kampfjets könnten Schwefel versprühen

In einem Bericht des „Bayerischen Rundfunks“ mit der Überschrift „Mit Hightech den Klimawandel stoppen?“ heißt es:

Spezielle Kampfjets könnten Schwefel versprühen: „Die Idee ist nicht neu. Bereits in den achtziger Jahren schlug der Klimaforscher Wallace Broecker vor, mit Jumbojets große Mengen Schwefeldioxid in die Atmosphäre zu pusten. Zwischendurch waren auch Kampfjets dafür im Gespräch.“

Dazu passend ein Bild in dem deutlich dargestellt wird, wie ein Flugzeug Chemtrails versprüht:

Chemtrails: David Keith forscht seit 25 Jahren

Der Wissenschaftler David Keith, von der University of Harvard, erforscht seit mehr als 25 Jahren das Thema Geoengineering. Er machte verschiedene Experimente, wie man das Wetter beeinflussen kann.

Seine favorisierte Methode ist das sogenannte Solar Radiation Management. Dabei „wird Schwefeldioxid im großen Stil in die Stratosphäre gesprüht. Die Schwefelpartikel können Sonnenlicht ins Weltall reflektieren und auf diese Weise die Temperatur auf der Erde senken,“ zitiert der „Bayerische Rundfunk“ den Wissenschaftler.

Bislang habe er diese Methode nur am Computer simuliert. Doch für das Jahr 2018 kündigte er an, seine Methode auch praktisch anzuwenden.
„Dazu will er einen Ballon aufsteigen lassen, der in rund 25 Kilometern Höhe Partikel wie Schwefeldioxid, Aluminium oder Kalziumkarbonat versprüht,“ so der BR. Dabei sollen Sensoren messen, wie stark die Partikel die Sonnenstrahlen reflektieren.

Klimakatastrophen durch Geoengineering

Schwefel kann jedoch nicht nur das Klima abkühlen, sondern zerstört auch die Ozonschicht, berichten Forscher vom National Center for Atmospheric Research in Boulder im US-Bundesstaat Colorado.
Es würde Jahrzehnte dauern, bis sich die Atmosphäre von den Folgen der Schwefelkühlung komplett erhole. Die Beeinflussung des Wetters durch Schwefel hätte Klimakatastrophen – wie extreme Dürre und Überschwemmungen – zur Folge.

Janos Pasztor, ehemaliger stellvertretender UN-Generalsekretär und jetziger Leiter einer Initiative am Carnegie-Center in New York, betonte, dass die Weltgemeinschaft den Umgang mit Geoengineering klären müsse. „Die Forschung geht weiter, wir brauchen Regeln, die sie steuert und in eine Richtung lenkt, die der Gesellschaft nutzt und ihren Wünschen entspricht“, sagte Pasztor laut „Spiegel-Online“. Regierungen und Staaten müssten „verhindern, dass irgendjemand einfach mit einem Eingriff ins Klima anfängt.“

Lili Fuhr von der Heinrich-Böll-Stiftung sagte: „Wenn Forscher von der Harvard University demnächst ein Freisetzungs-Experiment in der Atmosphäre machen, wird eine rote Linie überschritten.“

Geoengineering als Waffe

Auch zahlreiche Klimaforscher kritisieren die Feldversuche des Geoengineering. Alan Robock von der Rutgers University in New Brunswick in New Jersey sagte laut BR, dass Geoengineering auch als Waffe zu militärischen Zwecken missbraucht werden könnte. Zudem könnten nicht nur Regierungen Interesse daran haben, das Klima zu manipulieren, sondern auch multinationale Konzerne.

Wenn man einmal mit Geoengineering angefangen hat, besteht die Gefahr, dass multinationale Konzerne die Kontrolle übernehmen und aus Profitgründen einfach damit weitermachen. Dann würde es vielleicht so etwas wie eine BP-Geoengineering-  oder eine ExxonMobil-Geoengineering-Corporation geben. Würde man denen trauen?,“ so Robock.

Er hat die Folgen des Geoengineering erforscht. Wie andere Wissenschaftler hat auch Robock dabei festgestellt, dass sich die globale Durchschnittstemperatur grundsätzlich senken ließe. Allerdings stellte auch er die erheblichen Nebeneffekte fest.

Wie weit die Methoden des Geoengineering tatsächlich schon erforscht sind, lässt sich wahrscheinlich nicht einmal erahnen. Dass vieles vor der breiten Masse geheimgehalten wird, ist anzunehmen.

Im nachfolgenden Video sprechen Piloten und Wissenschaftler über die Existenz und Wirkung von Chemtrails – auf Deutsch: 

Feuer in Kalifornien pulverisieren Häuser

Ende Oktober kam es in Kalifornien zu der schlimmsten Feuerkatastrophe seit Menschengedenken. Doch woher kamen die plötzlichen Feuer? Das wissen die Behörden nicht. Obwohl es einen Tag vor den Feuern keine Meldungen über Waldbrände gab, fegte über Nacht eine Feuerwalze über mehrere Städte hinweg. Wie konnte das passieren? Die Ermittler tappen im Dunkeln, so etwas hatte dort noch nie jemand erlebt.

Im Verlauf einer Woche loderten 22 Brandherde im ganzen Staat auf. Dabei hatte es keine Gewitter oder Blitze gegeben, die die Brände hätten auslösen können. Obwohl es in Kalifornien im Herbst immer wieder Waldbrände gibt, sind die Feuer noch nie so nahe an die sieben Millionen Einwohnermetropole San Francisco Bay Area herangekommen. Zudem zeigen mehrere Videos und Fotos, dass praktisch nur die Häuser gebrannt haben, nicht aber der Wald.

In der am schlimmsten betroffenen Stadt Santa Rosa pulverisierte das Feuer die Häuser regelrecht. Autofelgen sind geschmolzen, so auch das Glas der Fahrzeuge. Die Häuser sind verschwunden, kein Fundament blieb übrig – nichts.

Weiteres Videomaterial über die Feuer in Kalifornien: 

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