Guterres: Staaten müssen sich weiter auf „große Migrationsbewegungen“ einstellen

UN-Generalsekretär Guterres hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, sich weiterhin auf hohe Flüchtlingszahlen einzustellen. Er forderte die Staaten unter anderem auf, ein "positives" Bild von Migration zu vermitteln und wirtschaftliche Vorteile aufzuzeigen.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, sich weiterhin auf hohe Flüchtlingszahlen einzustellen.

Die Mitgliedstaaten der UNO müssten „dringend“ eine Strategie entwickeln, um mit diesen „großen Migrationsbewegungen“ umzugehen, erklärte Guterres am Donnerstag. Dabei könne auch der globale Flüchtlings- und Migrationspakt der UNO hilfreich sein, der bis Ende 2018 ausgehandelt werden soll.

Der Flüchtlings- und Migrationspakt sei nicht nur für die Mitgliedstaaten, sondern auch für die UNO eine Chance, beim Migrationsmanagement einen „ehrgeizigeren Ansatz“ zu verfolgen, erklärte Guterres.

Er forderte die Staaten unter anderem auf, ein „positives“ Bild von Migration zu vermitteln und wirtschaftliche Vorteile aufzuzeigen. Länder, die Migranten „große Hindernisse“ in den Weg legten und ihnen etwa „strenge Beschränkungen“ bei Arbeitsmöglichkeiten auferlegten, schadeten sich letztlich „unnötig“ selber.

Die Verhandlungen der Mitgliedstaaten über den Flüchtlings- und Migrationspakt sollen nach UN-Angaben im Februar beginnen, bei einer Konferenz im Dezember in Marokko soll der Pakt dann verabschiedet werden. Im Dezember hatte die US-Regierung angekündigt, sich nicht länger an der Ausarbeitung des Vertrags zu beteiligen.

Die zu dem Pakt im September verabschiedete New Yorker Erklärung sei „unvereinbar“ mit der Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump, erklärte Washington zur Begründung. (afp)

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