Haiti-Erdbebenopfer werfen Clintons Millionen-Diebstahl von Hilfsgeldern vor – aber Hillary empört sich über Trump-Aussage

Hillary Clinton empört sich über die Aussage von US-Präsident Donald Trump über einige Dritte-Welt-Länder - darunter auch Haiti. Unterdessen steht die ehemalige First Lady - mit ihrer Clinton-Stiftung - im Verdacht, Millionen von Hilfsgeldern für Erdbebenopfer in Haiti unterschlagen zu haben.

Hillary Clinton behauptet, US-Präsident Donald Trump habe Amerika seinen „rassistischen Ansichten“ unterworfen.

Am Freitag nahm Clinton den achten Jahrestag des verheerenden Erdbebens in Haiti als Gelegenheit, um Donald Trump wegen seiner Aussage zu einigen Dritte-Welt-Ländern anzugreifen.

Auf Twitter schrieb die gescheiterte Präsidentschaftskandidatin der Demokraten: „Heute am achten Jahrestag des verheerenden Erdbebens erinnern wir uns an die Tragödie. Wir ehren die Menschen in Haiti und bekräftigen das Hilfsengagement Amerikas für unsere Nachbarn. Unterdessen verurteilen wir Trumps ignorante, rassistische Ansichten gegen alle, die nicht so aussehen wie er.“

Der Tweet kam nachdem die „Washington Post“ berichtete: Donald Trump habe Haiti, El Salvador und afrikanische Nationen als „Drecksloch-Länder“ bezeichnet.

Hilfsgelder für Erdbebenopfer in Haiti unterschlagen

Interessant, dass die ehemalige First Lady sich auf Twitter über Trump empört, denn die Clinton-Stiftung steht im Verdacht, Hilfsgelder für die Erdbebenopfer in Haiti unterschlagen zu haben.

Während seiner gesamten Präsidentschaftskampagne in 2016 machte Donald Trump darauf aufmerksam, dass die Clinton-Stiftung Spenden für die haitianischen Opfer des Erdbebens von 2010 missbraucht hatte.

Clinton hat Dinge getan, über die viele Haitianer nicht glücklich sind. Steuerzahlerdollar für Haiti und die Erdbebenopfer gingen an die Freunde der Clintons,“ sagte Trump damals.

Erst kam die Naturkatastrophe, dann die Clintons

Auch die Haitianer kritisierten die Clintons für die Unterschlagung der Hilfsgelder.

2015 hatte eine Gruppe von Haitianern in den USA die Büros der Stiftung von Bill und Hillary Clinton umlagert. Die Menschen klagten öffentlich und bezichtigten die Stiftung „des Diebstahls von Milliarden Dollar“. Kurz darauf demonstrierten wieder Menschen vor der Clinton-Stiftung. Sie sprachen von „Diebstahl, Amtsuntreue und Falschheit.“

Bald danach gab es wieder einen Protest, diesmal nicht in New York, sondern an einem Ort, wo die Clinton-Stiftung 500.000 Dollar gesammelt hatte.

Wo ist das Geld“ riefen die haitianischen Demonstranten, „in wessen Taschen“?

Dhoud Andre war einer der Protestteilnehmer. Er gehört dem Komitee gegen Diktatur an. Dhoud sagte damals zu „Karibik-News“: „Erst wurden wir von einer Naturkatastrophe heimgesucht, dann von den Clintons!“

Auch am Freitag, dem achten Jahrestag der Naturkatastrophe, demonstrierten Haitianer in New York. Erneut fragten sie: „Bill Clinton, wo ist das Geld?“

Die Clintons ließen Nobelhotels errichten

Das Erdbeben im Jahr 2010 hatte eine Stärke von 7.0, die vielen Toten konnten nicht gezählt werden. Behörden zufolge sind mehr als 200.000 Menschen gestorben. Über 100.000 Häuser und andere Gebäude stürzten ein, mehr als 1,5 Millionen Menschen waren innerhalb von Sekunden mittellos geworden.

Organisationen und Regierungen machten Spendenzusagen.

Rund 10,5 Milliarden Dollar sind an Spenden eingegangen. Davon 3,9 Milliarden aus den USA. Andre ist einer von vielen Haitianern, die bemerkten, dass viele Spendengelder nie beim Volk ankamen.

Die von den Clintons angeführten Projekte dienten meist nicht den Armen. Es wurden Industrieparks und Nobelhotels errichtet. Solche Vorhaben verschlangen den größten Teil der Spendengelder, dienen aber nur wenigen Menschen.

„Mr. Trump, wir bitten Sie…“

Auf einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump in Miami 2016 übte auch der ehemalige Senatspräsident von Haiti, Bernard Sansaricq, scharfe Kritik an den Clintons. Er forderte ein behördliche Überprüfung der Clinton-Stiftung.

Nach dem Haiti-Erdbeben flossen Milliarden-Hilfsgelder an die Stiftung. „Nicht einmal zwei Prozent dieses Geldes floss nach Haiti“, sagte Sansaricq zu Trump.

„Mr. Trump, wir bitten Sie – betteln Sie an – Hillary Clinton zur Offenlegung ihrer Finanzen zu bewegen. Sie soll offenlegen, wohin das Geld für die Erdbebenopfer in Haiti hingelangt ist. Die haitianische Gemeinschaft wird auf Ihrer Seite sein“, betonte Sansaricq damals.

Siehe auch:

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