Jordanischer Soldat erhält wegen Tötung von drei US-Ausbildern lebenslänglich

Der Mann wurde zu "lebenslanger harter Arbeit" verurteilt, was mindestens 20 Jahre Freiheitsentzug, nach Angaben eines Justizbeamten aber auch lebenslange Haft bedeuten kann.

Ein jordanischer Soldat ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er drei US-Militärausbilder getötet hat. Das Militärgericht in Amman befand den 39-jährigen Angeklagten Maarik al-Tawaiha am Montag für schuldig, Anfang November die drei US-Soldaten erschossen zu haben, als sie am Eingang des Militärstützpunktes al-Dschafr im Süden Jordaniens warteten.

Der Mann wurde zu „lebenslanger harter Arbeit“ verurteilt, was mindestens 20 Jahre Freiheitsentzug, nach Angaben eines Justizbeamten aber auch lebenslange Haft bedeuten kann. Der Angeklagte, der bereits aus der Armee entlassen wurde, hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen. Er gab an, einen Angriff auf die Militärbasis befürchtet und deshalb das Feuer auf die Fahrzeuge der US-Ausbilder eröffnet zu haben.

Jordanien ist ein wichtiger Partner der USA und Mitglied der US-geführten Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). In dem Land sind rund 2200 Angehörige der US-Armee stationiert. (afp)

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