Lügenpropaganda in den Mainstream-Medien? – Journalistin in der UN zerlegt die Glaubwürdigkeit der Syrien-Berichterstattung

Von 15. December 2016 Aktualisiert: 15. Dezember 2016 18:04
Wie glaubwürdig ist die Berichterstattung zu Syrien in den westlichen Mainstream-Medien? Wie glaubwürdig sind deren Quellen - wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und die Weißhelme? In den Vereinten Nationen beantwortete eine kanadische Journalistin, diese Fragen in zweieinhalb Minuten.

Auf einer Pressekonferenz unter dem Motto „Gegen Propaganda und Regimechange in Syrien“ in den Vereinten Nationen, fragte ein norwegischer Reporter seine kanadische Kollegin, Eva Bartlett, wie sie behaupten könne, dass die Mainstream-Medien in Bezug auf Syrien lügen?

Darauf hin erklärte Bartlett dem Journalisten die tatsächliche Situation über die Syrien-Berichterstattung in der westlichen Presse und die Agenda der Konzernmedien.

„Es gibt bestimmt ehrliche Journalisten im sehr kompromittieren Medienestablishment“, beginnt Bartlett ihre zweiminütige Rede.

Auf die Aussage des Journalisten, dass es internationale Organisationen in Syrien gäbe, die von der dortigen Lage berichteten, sagte sie: „Sagen sie mir, welche sind in Ost-Aleppo vor Ort? Der norwegische Reporter schweigt. „Ich sage es ihnen. Keine“,so Bartlett.

„Diese Organisationen stützen sich auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Diese sitzt in Cowetry, England und besteht aus einem einzigen Mann. Er stützt sich auf kompromittierte Gruppen wie die Weißhelme“, fährt Bartlett fort.

„Reden wir über die Weißhelme. Sie wurden 2013 von einem britischen Ex-Offizier gegründet. Sie wurden von den USA, Britannien, Europa und anderen Staaten mit 100 Millionen Dollar finanziert. Sie geben vor in Idlib und Ost-Aleppo Zivilisten zu retten. In Ost-Aleppo hat aber noch niemand etwas von ihnen gehört. Ich sage niemand und denken sie dabei daran, dass jetzt 95 Prozent Ost-Aleppos befreit sind. Die Weißhelme geben vor neutral zu sein. Dennoch tragen sie Waffen und stehen auf den Leichen syrischer Soldaten. Und ihre Videoaufnahmen enthalten Kinder, die in verschiedenen Berichten auftauchen. Das Mädchen Bana taucht an zwei verschiedenen Orten in verschiedenen Monaten auf. Sie sind also nicht glaubwürdig. Die Beobachtungsstelle für Menschenrechte ist nicht glaubwürdig. Nicht genannte Aktivisten sind nicht glaubwürdig. Ein, zwei Mal vielleicht, aber jedes Mal – nicht glaubwürdig. Ihre Quellen vor Ort die gibt es gar nicht.”

Dann fährt Bartlett fort und sagt zu dem Reporter:

„Und was ihre Agenda angeht, nicht ihre persönlich, die einiger Konzernmedien. Es ist die Agenda des Regimechange. Wie können die „New York Times” oder „Democracy Now” bis heute darauf bestehen, dass es in Syrien einen Bürgerkrieg gibt? Wie können sie bis heute behaupten, die Proteste seien, sagen wir bis 2012, unbewaffnet und friedlich gewesen? Das stimmt absolut nicht. Wie können sie dabei bleiben, dass die syrische Regierung in Aleppo Zivilisten angreift? Alle Personen, die aus diesen – von den Rebellen gehaltenen Gebieten kommen – sagen das genaue Gegenteil.“

Siehe auch:

Assad nach Sieg in Aleppo: Für den Westen ist die Niederlage der Terroristen das Besiegen ihrer Marionetten

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